Turnhalle in Bahnhofsnähe

Eine Mehrheit in der Eutiner Stadtvertretung beschließt für Dreifeldhalle einen relativ schulfernen Standort

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20. Mai 2014, 20:33 Uhr

Es war ein zähes Ringen in den vergangenen drei Jahren und auch gestern in einer gemeinsamen Sitzung von zwei Ausschüssen. Am Ende stand aber eine Entscheidung, wo für die Wilhelm-Wisser-Schule eine neue Turnhalle gebaut werden soll. Sowohl im Schulausschuss als auch im Bauausschuss gab es eine knappe Mehrheit aus CDU und Grünen für einen Neubau am ehemaligen Güterbahnhof – allerdings mit der Bedingung verknüpft, dass der Weg zwischen der neuen Drei-Feld-Halle und der Wilhelm-Wisser-Schule so gestaltet wird, dass ihn die Schüler sicher bewältigen können.

Einen Standort in Schulnähe „am Berg“ hatten die Sozialdemokraten befürwortet, damit sowohl der Schulweg kein Problem bilde und auch der Schulbetrieb nicht zu sehr durch die Zeit belastet werde, den die Schüler für den Weg zwischen Schule und Turnhalle brauchen.

FWE-Vertreter Malte Tech machte einen erneuten Anlauf, eine Mehrheit für seine Idee von einem Turnhallen- und Schulneubau auf dem Grundstück der Schule am Kleinen See zu finden. Tech verwies auf ausreichend Platz dort und die Möglichkeit, die neue Turnhalle an der Stelle der vorhandenen, zunehmend abgängigen Halle zu bauen, wodurch nicht einmal der Schulbetrieb beeinträchtigt würde. Doch Techs Werben blieb unerhört. Sein Vorschlag wurde von allen anderen abgelehnt. Auch seine Frage, was denn an seiner Idee schlecht sein, blieb ohne konkrete Antwort. Der Antrag der SPD, noch einmal einen Arbeitskreis zu gründen und in diesem „kurzfristig“ die beste Lösung zu suchen, wurde ebenfalls mehrheitlich abgelehnt.

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