Turmhügelburg: Viele Spenden nach Diebstahl

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06. Dezember 2014, 12:51 Uhr

Eine Welle der Solidarität schwappte der Turmhügelburg nach einem Spendenaufruf entgegen. Hartmut Eller, Vorsitzender des Fördervereins, freute sich: „Das hätten wir alle in unseren kühnsten Träumen nicht zu hoffen gewagt.“

Anlass des Spendenaufrufs des „Museums Turmhügelburg Lütjenburg“ war der schwere Einbruchdiebstahl vor wenigen Wochen. Offensichtlich professionelle Einbrecher waren mit Hilfe von Spezialgeräten in die Burgwerkstatt eingebrochen und hatten nahezu den gesamten Maschinenpark des Vereines gestohlen. „Ich hätte nie gedacht, dass wir so schnell so viel Hilfe durch Geld- und Sachspenden erhalten würden. Nun können wir einen Großteil der uns gestohlenen Geräte bald ersetzen“, so Eller. Ohne diese Geräte sei eine Instandhaltung der Burg und ihrer Anlagen nicht mehr möglich. Fast ausschließlich private Spender hätten zu diesem Erfolg für die Turmhügelburg beigetragen. Zu großen und kleinen Geldspenden gesellten sich zahlreiche Sachspenden, aber auch hervorragende Ideen und Pläne, wie der Verlust durch Aktivitäten ersetzt werden könnte.

Gerührt zeigte sich Hartmut Eller von den bundesweit laufenden Diskussionen und Kommentaren innerhalb der Mittelaltergruppen, -foren und in sozialen Netzwerken. Ellers Wertung: „Zusammen mit den Spenden, Ideen und Anregungen macht diese Unterstützung deutlich, dass
das ,Museum Turmhügelburg Lütjenburg’ sowohl bei den Bürgern Lütjenburgs und des Umlandes, den Touristen und vor allem auch den Mittelaltergruppen deutschlandweit einen hohen Stellenwert genießt.“ Doch bevor neue Geräte gekauft würden, seien noch weitere Mittel erforderlich. Damit solle die Sicherheitstechnik der Burg optimiert werden. So sollen Einbrüche Krimineller mit Hightech künftig verhindert werden. Darüber seien weitere Gelder für einen Versicherungsschutz erforderlich.

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