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TSV Süsel bekam keine Fußballmannschaft auf die Beine

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ein trauriges Kapitel schrieb die Fußballmannschaft des TSV Süsel. Noch voller Optimismus und mit ehrgeizigen Zielen bestritten die Süseler die Vorbereitung zur Saison 2012/2013. Doch nach dem letzten Spieltag war mit nur drei Punkten auf dem Konto nicht nur der Abstieg in die B-Klasse sicher, nach einer Mannschaftsbesprechung stand fest, dass der TSV Süsel im Herrenfußball für die Serie 2013/14 keine Mannschaft auf die Beine stellen kann.

Michael Boeckmann übernahm das Traineramt von Thomas Kutsch. Doch schnell wurden die Akteure auf den Boden der Tatsachen geholt. Der TSV Süsel verlor ein Spiel nach dem anderen. Es hagelte hohe Niederlagen. So überwinterte Süsel mit nur zwei Punkten und einem Torverhältnis von 18:89. Doch den spielerischen Tiefpunkten folgten auch Abgänge, die das Ende des Süseler Fußballs besiegelten. Bereits zur Winterpause verließ Benjamin Schiller die Mannschaft. Weitere Abgänge
kündigten sich an, während sich Michael Boeckmann und seine ihm verbliebenen Spieler tapfer von Niederlage zu Niederlage quälten. Den Durchhalteparolen nach der langen Winterpause folgte Resignation. Es wurde von einem Neuaufbau in der B-Klasse zunächst gesprochen. Als jedoch deutlich wurde, dass auch dafür nicht genügend Personal vorhanden war, sprach Boeckmann auch offen über die Abmeldung der ersten Mannschaft. Ein kompletter Neustart in der D-Klasse schien auch nicht möglich. Die Reserve wurde nach ihrem letzten Spiel am 26. Mai ebenfalls abgemeldet. Am 9. Juni bestritt der TSV Süsel in der A-Klasse gegen den Griebeler SV sein vorerst letztes Spiel als Fußballmannschaft. Immerhin holten die Kicker mit dem 1:1 ihren dritten Saisonpunkt und beendeten die katastrophale A-Klassensaison als Tabellenletzter mit drei Zählern und 29:186 Toren.

Noch nach dem Spiel setzten sich die Spieler und der Trainer zusammen und diskutierten über die ungewisse Zukunft. Am Ende standen nicht mehr genügend Spieler zur Verfügung, um eine Mannschaft aufrecht zu erhalten.

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