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Ostholsteiner Anzeiger

17. Oktober 2017 | 10:12 Uhr

TSV Plön wird in Rendsburg ausgekontert

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 14.Nov.2015 | 19:49 Uhr

Der TSV Plön trat die Rückreise in der Fußball-Verbandsliga Nordost vom Rendsburger TSV mit einer ebenso unglücklichen wie unnötigen 0:2(0:0)-Niederlage im Gepäck an. „Wir haben als Team eine starke Leistung gezeigt. Leider fehlte uns das Führungstor, das wir in der ersten Halbzeit nicht erzielt haben. Einen Punkt hätten wir mit Sicherheit verdient gehabt“, erklärte der Plöner Co-Trainer Bruno Brillert.

Seine Mannschaft überließ dem Rendsburger TSV das Mittelfeld. Das führte dazu, dass die Gastgeber deutlich höhere Spielanteile verzeichneten, jedoch keine Lücken in der Plöner Abwehr fanden. Torhüter Jannes Menze verlebte eine ruhige erste Halbzeit. Ganz anders sein Gegenüber Soeren Wichert, der sich gefährlichen Plöner Kontern gegenübersah. So wehrte er bei einen Kopfball des aufgerückten Michael Küpers ab (28.). Fünf Minuten später zögerte Lukas Frehse fünf Meter vor dem Tor zu lange und wurde noch abgeblockt. Der Rendsburger Führungstreffer in der 53. Minute war allerdings sehenswert. Nachdem die Plöner Abwehr einen Ball nur in die Mitte abwehren konnte, nahm Lennart Beckmann den Ball direkt und überwand Menze aus 20 Metern zum 1:0. In der stärksten Phase der Gastgeber zeigte sich der Plöner Schlussmann auf dem Posten. Nach einer Stunde rettete er gegen den allein auf ihn zustrebenden Dennis Schnepel.

In der Schlussviertelstunde drängte der TSV Plön, der mit Dominik Bahnsen einen weiteren Stürmer einwechselte, auf den Ausgleich. Heiner Boeck verzog in er 80. Minute freistehend vor dem Rendsburger Tor (80.). Drei Minuten später zog Boeck aus 18 Metern ab. Torhüter Soeren Wichert streckte sich und lenkte den Schuss gegen de Latte. In die immer offensiver werdenden Plöner Aktionen hinein konterten die Gastgeber eiskalt. Kevin Müller nutzte den Raum und traf eine Minute vor dem Abpfiff des guten Schiedsrichters Lars Gruhlke zum 2:0-Endstand.

„Irgendwie wissen wir nicht, warum wir heute verloren haben“, sagte Bruno Brillert, der hofft, dass sich sein Team am Sonnabend, den 21. November um 14 Uhr beim SC Comet Kiel das dringend benötigte Erfolgserlebnis beschert.

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