TSV Plön siegt 10:0

Dannaus Keeper Wolfgang Wossring fängt den Flankenball vor dem freistehenden Plöner Stefan Loeffler ab.
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Dannaus Keeper Wolfgang Wossring fängt den Flankenball vor dem freistehenden Plöner Stefan Loeffler ab.

Der TSV Dannau ging zu Hause gegen den Titelfavoriten der Kreisliga Plön unter

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19. März 2017, 14:14 Uhr

Dieser TSV Plön war für Aufsteiger TSV Dannau eine Nummer zu groß. Der Tabellenführer und Titelfavorit in der Fußball-Kreisliga Plön spielte seine technische und körperliche Überlegenheit voll aus und gewann nach 90 einseitigen Minuten klar mit 10:0(4:0). Den Gastgebern bleibt der Trost, die Punkte im Abstiegskampf nicht unbedingt gegen das Topteam der Liga holen zu müssen.

In der ersten Halbzeit beeinflusste der starke Rückenwind das Plöner Spiel. Immer wieder kamen Pässe nicht an oder der Ball versprang auf dem unebenen Rasen. Trotzdem schnürten die Gäste Dannau in deren Hälfte ein und kamen zu Chancen. Philipp Grandt brachte Plön in der Anfangsviertelstunde mit zwei Treffern zum 2:0 auf die Siegerstraße. Stephan Loeffler (38.) und ein Eigentor von Thilo Lattka sorgten für den 0:4-Pausenstand.

Bereits zwei Minuten nach Wiederbeginn schlug ein 22-Meter-Schuss von Philipp Sartory zum 5:0 unter der Dannauer Querlatte ein. In der Folge machte sich Resignation in den Reihen der Gastgeber breit. Sören Balk schloss in der 51. Minute einen energischen Antritt mit dem sechsten Plöner Treffer ab. Den nächsten Angriff beendete Philipp Grandt mit seinem dritten Tor zum 7:0. Obwohl die Gäste etwas die Konzentration verloren, blieben sie weiterhin spielbestimmend. Das 8:0 entsprang nach einem Foul an Dominik Bahnsen einem Elfmeter, den Heiner Boeck sicher verwandelte (73.). Das 9:0 ging auf das Konto von Bahnsen, der ungestört durch die Dannauer Abwehr marschierte und sicher abschloss. Sechs Minuten vor dem Abpfiff sorgte Stefan Loeffler mit dem 10:0 für den zweistelligen Sieg. Dannaus bereits verwarnter Patrick Oberbeck kritisierte Schiedsrichter Thorsten Otto aus Schwartbuck und sah dafür die Ampelkarte. „Ich bin natürlich zufrieden. Was soll ein Trainer nach so einem Ergebnis auch sonst sein“, sagte ein entspannter Plöner Coach Roy Meinhardt.

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