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TSV Pansdorf durchlebt in der Verbandsliga Südost Höhen und Tiefen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 08.Jan.2016 | 00:36 Uhr

Der TSV Pansdorf hat in der bisherigen Saison der Fußball-Verbandsliga Südost ein Wechselbad der Gefühle erlebt. „Die Hinserie war für uns geprägt durch viele Aufs und Abs“, meint Trainer Dennis Jaacks. Momentan rangiert sein Team auf dem fünften Tabellenplatz, genau wie am Ende der Spielzeit 2014/2015.

Einer starken Sommervorbereitung mit ansprechenden Leistungen und Ergebnissen in den Testspielen folgte ein enttäuschender Start mit zwei Auftaktniederlagen. Am dritten Spieltag folgte aber ein Ausrufezeichen, als die Pansdorfer den Nachbarn Strand 08 im Derby gleich mit 6:2 bezwangen. Der erhoffte Brustlöser war dies jedoch noch nicht. Erst im September zeigte die Kurve mit acht Siegen in Serie nach oben. „Der siebte Sieg
in dieser Serie war sicherlich die emotionalste Partie, in der wir
vor toller Kulisse – rund 500 Zuschauer – ein deutliches und verdientes 5:0 von den Pönitzern entführt haben, bei denen ja mittlerweile gefühlte 90 Prozent Ex-
Pansdorfer spielen“, erinnert sich Jaacks an einen Saisonhöhepunkt. Die positive Serie endete mit drei klaren Niederlagen in Folge (2:6 bei Eichede II, 0:3 gegen den SSV Güster, 0:3 beim VfB Lübeck II) recht drastisch. Im nächsten Spiel beim starken Aufsteiger Preußen Reinfeld traute Pansdorf eigentlich kaum jemand ein Erfolgserlebnis zu. Doch nach einer geschlossen starken Mannschaftsleistung gewann das Team auch in der Höhe verdient mit 5:0. Die Herbstserie endete schließlich mit einer deutlichen Niederlage im Derby-Rückspiel bei Strand 08.

„Wir haben uns zum Saisonstart ein wenig von der guten Vorbereitung blenden lassen. Die Mannschaft brauchte doch etwas mehr Anlauf als erhofft, um komplett im Punktspielbetrieb anzukommen“, bilanziert Jaacks. Seine Mannschaft musste gerade in der besten Saisonphase erneut viele Ausfälle verkraften. Finn Wenske (Knochenabsplitterung in der Kniescheibe), Bent Knobbe (offener Wadenbeinbruch), Paul Meins (Innenband- und Meniskusanriss im Knie, muss noch bis Ende Januar eine Schiene tragen), Tim Bolbrinker (Kreuzbandriss) sind hier zu erwähnen. Auch Sven Oeverdieck war fast durchgehend beruflich verhindert.

Zudem hat sich Philipp Kreutzfeldt aus privaten und beruflichen Gründen im September aus dem Kader verabschiedet. Unter den vielen Ausfällen litt natürlich der Trainingsbetrieb. „Uns fehlte im Endspurt vor der Winterpause ab November einfach die Frische und damit verbunden die nötige Spannung und Aggressivität. Gepaart mit haarsträubenden individuellen Fehlern hat uns das viele wichtige Punkte geraubt“, erklärt der Coach.

Überzeugen konnten Paul Meins, Philip Kunert, Piet Behrens und Leon Dippert. So konnte Meins sein Potenzial bereits mehrfach andeuten und zeigen, wie wichtig er bereits als einer der Jüngsten im Team für die Mannschaft ist. Jedoch wurde er durch Verletzungen immer wieder zurückgeworfen. Auch Kunert hat sich gerade zum Ende der Hinserie gesteigert. „Er nimmt Korrekturen und Hinweise nicht nur auf, sondern versucht diese Dinge auch umzusetzen. Vor allem in Sachen Geradlinigkeit in seinem Spiel hat er in kurzer Zeit viel dazu gelernt und sich stark verbessert“, sagt Jaacks. Behrens wurde wieder offensiv eingesetzt. Seine Qualität hat er mit bisher 13 Toren eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch Leon Dippert entwickelt sich weiter gut. „Da schlummert aber noch viel Potenzial. Nach seiner langen Verletzungspause bis zum Ende der letzten Saison ist er voll im Soll. Wir sind noch nicht am Ende unseres gemeinsamen Weges angelangt“, sagt Jaacks.

Die Pansdorfer sind froh, dass sie in der Winterpause die leeren Akkus wieder aufladen und Verletzungen auskurieren können. Eigentlich waren beim TSV Pansdorf zur Winterpause keine personellen Veränderungen geplant, doch kurzfristig und überraschend hat Torwart Kevin Ciesler den Verein in Richtung Strand 08 verlassen. Über die Art und Weise ist Jaacks enttäuscht. Doch der TSV Pansdorf fand schnell Ersatz und verpflichtete Patrick Raube vom 1. FC Phönix Lübeck.

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