TSV Neustadt setzt sein Spiel auch in Unterzahl durch

Timo Groth versucht an der Seitenlinie seinen Gegenspieler mit einer Drehung abzuschütteln.
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Timo Groth versucht an der Seitenlinie seinen Gegenspieler mit einer Drehung abzuschütteln.

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27. August 2018, 23:38 Uhr

Der TSV Neustadt gewann am Sonnabend in der Fußball-Kreisliga Ostholstein mit 6:1(3:1) Toren gegen den SC Kaköhl. Die Gastgeber taten sich in der Anfangsphase noch etwas schwer.

Zwar erlangte Neustadt rasch eine optische Überlegenheit, doch die Gäste suchten überraschend die Offensive und störten den Spielaufbau der Neustädter. Trotzdem kam das 0:1 durch Tobias Wauter etwas überraschend (14.). Neustadt antwortete aber prompt; Timo Groth drang in den Strafraum ein, behielt die Übersicht und legte auf Bennet Storm quer, der aus kurzer Distanz zum 1:1 einschob (15.). Die Gastgeber setzten sich mehr und mehr in der Hälfte der Gäste fest und zeigten mehr Offensivaktionen.

David Alexandra Pena Ferreira schoss das 2:1 (26.). Kurz vor der Pause erhöhte Timo Groth auf 3:1 (42.). In der 45. Minute musste der TSV Neustadt jedoch einen Dämpfer verdauen. Nach wiederholtem Foulspiel sah Tim Wernicke die Gelb-Rote Karte. In Unterzahl spielte Neustadt nach dem Seitenwechsel sogar besser und setzte das eigene Spiel durch. Daniel Mühlisch erzielte in der 56. Minute das 4:1. Drei Minuten später netzte Bennet Storm ein (59.). Kurz vor dem Abpfiff schoss Bennet Storm sein drittes Tor zum 6:1-Endstand (90).

„Wir haben in der ersten Halbzeit unser Spiel nicht so gestalten können, wie wir wollten. In der zweiten Hälfte zeigten wir mehr Tempo und konnten über die Außen Akzente setzen. Mit dem Sieg bin ich natürlich sehr zufrieden“, resümierte der Neustädter Trainer Christian Kamm.

Der nächste Gegner ist ein schweres Kaliber. Der TSV Neustadt empfängt am Mittwochabend um 19.30 Uhr in der dritten Runde des Kreispokals den Oberligisten Eutin 08. „Wir freuen uns auf Eutin 08 und hoffen, dass am Mittwoch zahlreiche Zuschauer den Weg zum Pokalspiel ins Stadion am Gogenkrog finden“, so Kamm.

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