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Ostholsteiner Anzeiger

19. September 2017 | 13:50 Uhr

TSV Malente machte es spannend

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Kreisliga-Fußballer verspielten bei der Sportvereinigung Pönitz in der Schlussphase fast noch den sicheren Sieg

shz.de von
erstellt am 27.Apr.2014 | 11:48 Uhr

In der Fußball-Kreisliga setzte sich der TSV Malente knapp mit 4:3 (1:0) Toren bei der Sportvereinigung Pönitz durch. Die Gäste sahen nach einer 4:1-Führung bereits wie der sichere Sieger aus, doch am Ende wurde es noch einmal eng.

Bei Malente fehlten einige wichtige Akteure. Trainer Thomas Bachmann musste unter anderen auf den verhinderten Jannis Otte, den gesperrten Lars Kurr und den verletzten Niels Matzanke verzichten. Dennoch übernahmen die Gäste sofort die Initiative und besaßen mehr Spielanteile. Packende Strafraumszenen und zwingende Chancen blieben allerdings Mangelware. Außerdem wählten beide Teams eine ruppige Gangart, so dass die Partie häufig unterbrochen wurde.

In der elften Minute reklamierten die Malenter vehement, aber vergeblich ein Handspiel eines Pönitzers. Nachdem zuvor Milan Wuske und Fabian Reichenbach knapp gescheitert waren, parierte der Pönitzer Torwart Lukas Jordan einen scharfen und platzierten Freistoß von Thore Meyer in Klassemanier. Auf der Gegenseite wurde Norbert Kroll zwar nur selten, dann aber richtig gefordert. Nach guten Gelegenheiten von Dustin Brede und zweimal Luka Weber war der Gäste-Keeper zur Stelle. Die bis dahin beste Malenter Chance besaß Meyer in der 32. Minute, als er freistehend knapp über das Tor zielte. Kurz vor der Pause gingen die Gäste in Führung. Meyer führte einen Freistoß schnell aus, die Pönitzer Defensive war unorganisiert, Constantin Pyriki war zur Stelle und schob eiskalt ein.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte sich Miland Wuske auf der rechten Außenbahn durch und passte scharf vor das Tor. Dort wurde der Ball von Lasse Kasch ins eigene Tor abgefälscht. Nach einer Stunde verkürzte Pönitz durch Philip Hardt auf 1:2. Eine Minute später lag der Ball erneut im Malenter Tor, der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. In der 67. Minute stellte Reichenbach mit einem 20-Meter-Schuss ins Tordreieck den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Im Gegenzug traf Pönitz nur den Querbalken. In der 74. Minute erhöhten die Gäste auf 4:1, als Meyer einen an ihm selbst verursachten Elfmeter sicher verwandelte. Damit war die Partie jedoch noch nicht entschieden. Timo Kirstein und Luka Weber brachten die Gastgeber in der 84. und 87. Minute auf 3:4 heran. Pönitz drängte nun vehement auf den Ausgleich, doch Malente rettete mit Glück und Geschick den knappen Vorsprung über die Zeit.

„Das war nichts für schwache Nerven“, meinte der Malenter Obmann nach dem Schlusspfiff. „Insgesamt ein ausgeglichenes und offenes Spiel. Aber wir waren halt bei der Chancenverwertung einen Tick cleverer“, so Rüdiger Zühlke weiter.

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