Trotz Regen und Sturm den richtigen Ton getroffen

„CapLoeBlue“ heißt die Rockformation unter der Leitung von Wolfgang Aulke.  Fotos: wolfgang Buchholz
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„CapLoeBlue“ heißt die Rockformation unter der Leitung von Wolfgang Aulke. Fotos: wolfgang Buchholz

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16. Januar 2015, 13:20 Uhr

117 junge Musikerinnen und Musiker des Gymnasiums Schloss Plön hatten sich zum 24. Mal für eine Woche auf den Jugendhof Scheersberg an der Flensburger Förde zurückgezogen. Begleitet wurden sie dabei von vier Lehrerinnen und vier Lehrern. Es ging dabei um intensive Proben für die Rock-Oper „Tommy“.

Täglich studierten die Schüler in den vier Ensembles der Schule: Brassband (Albrecht Kahnt), Ober- und Mittelstufenchor (Helga Klee, Antje Knuth), Streichorchester (Carsten Tensing) und Rockformation „CapLoeBlue“ (Wolfgang Aulke) vormittags, nachmittags und zum Teil auch in den Abendstunden neue Stücke ein. So werden für dieses Jahr neue Konzerte auf die Beine gestellt, die im Laufe des Jahres dem Publikum vorgetragen werden.

Da es sehr aufwändig ist, für jedes Ensemble ein komplettes Programm zu erarbeiten, fahren etwa 100 bis 120 Musikschüler des Gymnasiums jedes Jahr zum Scheersberg. Denn nur ein solch konzentrierter Einsatz ermöglicht es, ein neues Programm hervorzubringen.

Außerdem verändert sich jedes Jahr die Besetzung der Ensembles durch abgehende Abiturienten und nachfolgende Schüler aus der Orientierungsstufe, für die die Scheersbergwoche eine ideale Möglichkeit bietet, sich in die jeweilige Musikgruppe zu integrieren. In den Ensembles sind Schüler von Klassenstufe 7 bis 13 vertreten.

Diesmal durften sogar Milan, Jan und Ole aus der 6b mitkommen, um die Brassband in der Percussion und bei den Bläsern zu unterstützen. Die drei Jungmusiker finden die Scheersbergfahrt ziemlich spannend. „Es ist cool, mit der Brassband zu musizieren“, meint Ole. „Super Essen und auch sonst klasse hier“, finden Milan und Jan. Alle drei freuen sich schon auf die nächste Scheersbergfahrt.

Zwischen den unterschiedlichen Altersgruppen gibt es während der gesamten Zeit regen Austausch. Vor allem die älteren Schüler helfen den jüngeren bei allen möglichen Belangen. Die vielfältige Interaktion wirkt sich über das Jahr auf das gesamte Sozialgefüge der Schule positiv aus, denn die Scheersbergerfahrungen werden auch im Schulalltag gelebt und weitergegeben.

Wer einmal an der Fahrt teilgenommen hat, möchte sie in der Regel jedes Mal wiederholen. Es gilt allgemein: Scheersberg ist Kult. In diesem Jahr mussten die in Plön gebliebenen Schüler auch nicht einfach nur weiter büffeln, sondern veranstalteten gemeinsam eine Projektwoche (der OHA berichtete), bei der die Schüler altersübergreifend die verschiedensten Aktivitäten entfalten.  

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