Trockenheit begünstigt immer mehr Flächenbrände

Der Wasserwerfer mit 4000 Litern leistete gute Dienste.
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Der Wasserwerfer mit 4000 Litern leistete gute Dienste.

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08. Juli 2018, 19:06 Uhr

Die anhaltende Trockenheit befeuert eine Serie von Flächenbränden: Von Freitag bis gestern Abend wurden Feuerwehren in Ostholstein zu mindestens zwölf Flächenbränden gerufen, die häufig in Verbindung mit Erntearbeiten standen.

Die Integrierte Rettungsleitstelle löste gestern Alarm wegen Bränden in Hutzfeld, Grammdorf und Plunkau aus, an Sonnabend und Freitag brannte es in Offendorf, Siblin, Schashagen, Blieschendorf und Gremersdorf, in Ratekau und in Gömnitz.

Die Feuerwehren aus Neustadt, Altenkrempe, Sierhagen, Griebel-Vinzier, Mönchneversdorf und Schönwalde wurden gestern um 13.43 Uhr zu einem Brand auf einem Stoppelfeld zwischen Plunkau und Holzkaten alarmiert. Ein Landwirt hatte mit seinem Grubber die Flammen eingegrenzt, am anderen Ende des Ackers lief die Ernte während des Einsatzes weiter. Mit den Wehren der Gemeinde Schönwalde wurden über 7000 Liter Löschwasser an die Brandstelle befördert, darunter 4000 Liter mit dem ehemaligen Polizei-Wasserwerfer, Baujahr 1964, der erst Sonnabend wieder einsatzbereit gemeldet worden war.

Die Wehren Bosau-Kleinneudorf, Hutzfeld-Brackrade, Kiekbusch-Liensfeld und Klenzau-Thürk sowie Bösdorf und Plön kämpften Sonnabend mit Unterstützung eines Landwirtes gegen ein Feuer, das zwischen Bosau und Waldshagen durch eine eine brennende Strohballenpresse ausgelöst worden war. Dort gelang es, einen drohenden Flächenbrand zu verhindern.

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