Lensahn : Triple-Ultra-Triathlon mit 52 Teilnehmern aus 17 Ländern

Der Vorjahressieger Rait Ratasepp aus Estland ist auch in diesem Jahr einer der Favoriten.
Der Vorjahressieger Rait Ratasepp aus Estland ist auch in diesem Jahr einer der Favoriten.

11,4 Kilometer Schwimmen, 540 Kilometer Radfahren und 126,6 Kilometer Laufen: Das sind die dreifachen Triathlon-Strecken. Diesen schier unmenschlichen Herausforderung stellen sich wieder Ausdauersportler in Lensahn.

shz.de von
24. Juli 2018, 10:58 Uhr

Schwimmen, Radfahren und Laufen sind für sich genommen beliebte Sportarten. Doch die Strecken über 11,4 Kilometer Schwimmen, 540 Kilometer Radfahren und 126,6 Kilometer Laufen nacheinander zu bewältigen, trauen sich nur wenige Sportler zu.

44 Männer und acht Frauen aus insgesamt 17 Nationen stellen sich der Herausforderung und gehen von Freitag bis Sonntag in Lensahn an den Start, um den Weltmeister in dieser Extremsportart zu ermitteln.

„So viele Teilnehmer hatten wir noch nie“, sagt Organisator Wolfgang Kulow vom TSV Lensahn. Das will etwas heißen, denn der Internationale Triple-Ultra-Triathlon wird bereits zum 27. Mal im Ort ausgetragen. Als Weltmeisterschaft findet das Ereignis hier zum sechsten Mal statt. „Um diese Veranstaltung anbieten zu können, ist ein hoher logistischer Aufwand nötig“, betont Wolfgang Kulow. Um einen reibungslosen Ablauf des Sportereignisses zu gewährleisten, werden am Wochenende rund 280 Helfer aus den Vereinen im Ort im Einsatz sein.

Die Wettkämpfe beginnen am Freitag um 7 Uhr mit dem Schwimmen. Im Waldschwimmbad werden die Teilnehmer ihr Können in dieser Disziplin unter Beweis stellen. Ab 10 Uhr steigen die Sportler, die in Führung liegen, auf die Fahrräder. Gefahren wird eine Rundstrecke von Lensahn nach Beschendorf. Gelaufen wird anschließend auf einer kleineren Rundstrecke innerhalb der Gemeinde Lensahn.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einige Favoriten. Mit dabei sind der Vorjahressieger Rait Ratasepp aus Estland, Mark Hohe-Dorst aus Deutschland, Henning Olsrud aus Norwegen und Robert Karas aus Polen.

Bis zu 34 Stunden könnte der künftige Weltmeister für den gesamten Wettkampf brauchen. Als voraussichtlichen Zieleinlauf kündigen die Veranstalter Sonnabend um 17 Uhr an. Aufgrund der Vorjahresergebnisse kann dieser Zeitpunkt allerdings nur geschätzt werden.

„ Es ist wichtig, sich gut auf das Wetter einzustellen“, so Organisator Wolfgang Kulow. „Dass ein Sportler beim Schwimmen oder Radfahren vorne liegt, bedeutet noch lange nicht, dass er auch das Laufen als Erster durchsteht. Die Besten holen beim Laufen auf“, berichtet Wolfgang Kulow, der selber Extremsportler ist, aus eigener Erfahrung. Für Zuschauer empfehle sich der Besuch des Schützenplatzes. Dort kommen die Teilnehmer in regelmäßigen Abständen vorbei, um in die jeweils nächste Runde zu fahren oder zu laufen. Auf dem Schützenplatz werden auch die Zwischenergebnisse veröffentlicht, und dort wird auch ein abwechslungsreiches Begleitprogramm für die Zuschauer geboten. Der Triple-Ultra-Triathlon in der Gemeinde Lensahn endet am Sonntag um
17 Uhr. Die Siegerehrung der Sportler ist aktuell für 18.30 Uhr geplant.

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