Eutin : Treppenanlage mit Hindernissen

Eine zwischen Peterstraße und Am Mühlenberg (Foto oben) geplante Treppenanlage kann wegen eines Telekom-Schachtes nicht gebaut werden. Der Bauausschuss erwartet jetzt vom Planer Alternativen, der ursprünglich eine Treppe mit Absatz konzipiert hatte (Skizze unten).
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Eine zwischen Peterstraße und Am Mühlenberg (Foto oben) geplante Treppenanlage kann wegen eines Telekom-Schachtes nicht gebaut werden. Der Bauausschuss erwartet jetzt vom Planer Alternativen, der ursprünglich eine Treppe mit Absatz konzipiert hatte (Skizze unten).

Eine überraschende Information der Verwaltung sorgte in der Sitzung des Eutiner Bauausschusses am Mittwoch für mächtig Stimmung

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09. Oktober 2015, 04:30 Uhr

Der Eutiner Bauausschusses steht aller Voraussicht nach eine Sondersitzung in der kommenden Woche bevor: Die Stadtvertreter wurden von der Nachricht überrascht, dass eine im Februar beschlossene Treppenanlage zwischen den Straßen Am Mühlenberg und der oberen Peterstraße in der geplanten, sieben Meter breiten Form nicht gebaut werden kann. Grund ist ein Schacht der Telekom, der nicht überbaut werden darf und mitten in der eigentlich beschlossenen Treppenanlage läge.

So wurde dem Bauausschuss eine andere, nur drei Meter breite, schlichte Treppe präsentiert. Vertreter von FDP und FWG hatten damit keine Schwierigkeit, sie kritisierten schon am 11. Februar die 200  000 Euro teure Treppenanlage, das Geld könne an anderer Stelle sinnvoller investiert werden, argumentierte Elfi-Jacqueline Meyer.

CDU, SPD und Grüne wollten hingegen diese Kröte nicht einfach schlucken und forderten eine Prüfung, ob sich trotz des Schachtes noch eine breitere, eventuell in der Mitte geteilte Treppenanlage bauen lässt. In einer Sondersitzung sollen Architekt und Verwaltung entsprechende Vorschläge unterbreiten. „Die Sitzung wird vermutlich am nächsten Mittwoch schon um 16 Uhr stattfinden“, sagte die Ausschuss-Vorsitzende Monika Obieray (Grüne) gestern dem OHA.

Sie bemängelte, dass dem Ausschuss die Information über die Probleme mit dem Schacht zu lange vorenthalten worden seien, obwohl sie schon länger bekannt seien. Jetzt könne es zu überflüssigen Verzögerungen mit finanziellen Folgen bei den Bauarbeiten kommen.

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