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Treffpunkt soll Flüchtlinge und Bürger in Kontakt bringen

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ein Treffpunkt für Flüchtlinge und einheimische Bürger sollte zentral in Eutin eingerichtet werden. Dieser Vorschlag wurde bei einer Veranstaltung am Donnerstagabend im kommunalen Kino Binchen laut und fand mit einer Unterschriftensammlung gleich Unterstützung. Ansprechpartnerin für diese Initiative ist Gudrun Bölting von der Ökumenischen Arbeitsstelle des Kirchenkreises Ostholstein(sie ist zu erreichen unter Tel. 04521/8005208 oder E-Mail: oekumene@kk-oh.de).

Der Friedenskreis, Amnesty International und der Arbeitskreis „27. Januar in Eutin“ hatten zum Thema Flüchtlingsnot zu einer szenischen Lesung unter dem Titel „Lampedusa 3. Oktober 2013“ eingeladen. Rund 40 Interessierte diskutierten im Anschluss lebhaft mit Andrea Dallek (Flüchtlingsrat SH), Uwe Wille (Migrationsbeauftragter des Kreises), Norbert Schmitz (Landesvorstand der Caritas) und Stefan Schmidt (Flüchtlingsbeauftragter des Landes).

„Es wurde dabei die Idee entwickelt, in Eutin einen zentralen Ort zu ermitteln, der als Treffpunkt es für Migranten und Bürger Eutins und Umgebung ermöglichen soll, in Kontakt zu kommen und die Isolation der Flüchtlinge, unter der sie sehr leiden, und die Scheu voreinander zu durchbrechen. Es müsste eine Lokalität gefunden werden, in der Getränke angeboten und kleine Mahlzeiten zubereitet werden können, damit an einigen Nachmittagen und Abenden der Woche ein zwangloses Zusammentreffen gefördert wird“, umriss Peter Bethke (Friedenskreis Eutin) die Überlegungen. Es gebe bereits erste Meldungen für eine aktive Mitarbeit an dem sozialen Projekt.

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erstellt am 31.Okt.2014 | 14:28 Uhr

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