Treffen mit 15 potenziellen Fahrern

In gemütlicher Runde  informierte der Bürgerbus-Verein 15 Interessenten über Details zu dem Projekt.
In gemütlicher Runde informierte der Bürgerbus-Verein 15 Interessenten über Details zu dem Projekt.

Die Gemeinde hat ein Fahrzeug für den Malenter Bürgerbus bereits bestellt / Jetzt braucht der Verein ehrenamtliche Chauffeure

shz.de von
15. Juli 2016, 11:28 Uhr

Das Fahrzeug hat die Gemeinde Malente bereits geordert. Nun fehlen für den Malenter Bürgerbus, der am 1. November an den Start gehen soll, nur noch die ehrenamtlichen Fahrer. 15 potenzielle Interessenten kamen am vergangenen Mittwoch auf Einladung des Bürgerbus-Vereins zum ersten Informations- und „Kennenlerntreffen“.

Geboten wurden viele Informationen rund um Fahrzeiten, Personenbeförderungsschein und die Strecke der „Malenter Acht“. Nicht nur der Verein, auch die Interessenten hätten Anregungen und Erfahrungen eingebracht, berichtet Mitinitiator Michael Winkel. So habe sich darunter etwa ein ehemaliger Berliner Linienbusfahrer befunden, der über einen reichen Erfahrungs- und Wissensschatz verfüge.

Horst Weppler, Fachdienstleiter der Regionalen Planung des Kreises Ostholstein, erklärte, dass das Angebot zu Beginn wie geplant umgesetzt werden sollte, damit sich die Fahrgäste zunächst einmal an die zuverlässige Bedienung gewöhnen könnten. Zugleich betonte er aber auch, dass man zukünftig durchaus flexibel auf den Bedarf reagieren könne. Bürgermeister Michael Koch sagte zu, dass er dem Projekt auch nach dem Ende seiner Amtszeit am 29. August mit Rat und Tat zur Seite stehen wolle.

Auf Unterschriften oder Festlegungen der Fahrzeitenwünsche verzichtete der Verein vorerst. „Die interessierten Fahrerinnen und Fahrer sollten nicht mit dem Gefühl den Heimweg antreten, sich möglicherweise voreilig festgelegt zu haben“, erklärte Michael Winkel. Wer echtes Interesse habe und sich für den Bürgebus engagieren wolle, werde dies auch nach reiflicher Überlegung und nach den Gesprächen in der eigenen Familie tun. Der Verein setzt nun darauf, dass sich die interessierten Fahrer melden und ihre verfügbaren Zeiten benennen, damit eine erste Übersicht erstellt werden kann, inwieweit die geplanten Fahrzeiten abgedeckt werden können.

Der Verein hoffe, auf 20 bis 25 ehrenamtliche Fahrer zu kommen, erklärte Winkel. „Dann ist es entspannt für alle Fahrer.“ Schließlich müssten drei Fahrtzeiten bedient werden: von 10 bis 12 Uhr, von 16 bis 18 Uhr und von 18.30 bis 20 Uhr.

Das Projekt Malenter Bürgerbus steht und fällt zwar mit den ehrenamtlichen Fahrern. Doch auch wer nicht fahren kann, wäre dem Verein als Mitglied eine große Hilfe, sagt Winkel. Anträge auf Mitgliedschaft finden sich unter www.buergerbus-malente.de auf der Homepage des Vereins.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen