Eutiner Festspiele : Traumstart mit Traumwetter

Die 60 Musiker des Festspiel-Orchesters unter der Leitung von Urs-Michael Theus hatten Sonnabend auf dem Eutiner Markt ihren ersten öffentlichen Auftritt. Foto: Buhmann
1 von 4
Die 60 Musiker des Festspiel-Orchesters unter der Leitung von Urs-Michael Theus hatten Sonnabend auf dem Eutiner Markt ihren ersten öffentlichen Auftritt. Foto: Buhmann

Optimale Wetterbedingungen machten am Sonnabend das Eröffnungskonzert der Eutiner Festspiele zu einem Rund-um-Vergnügen.

Avatar_shz von
02. Juli 2012, 12:46 Uhr

Eutin | Einen besseren Start in die 62. Spielzeit konnten die Eutiner Festspiele kaum erwischen: Die Entscheidung, ein Eröffnungskonzert des Festspielorchesters im Herzen der Stadt unter freiem Himmel auszurichten, wurde Sonnabend mit bestem Sommerwetter belohnt. 450 zahlende Gäste wurden Augen- und Ohrenzeugen eines stimmungsvollen Abends, dessen Musik unter dem Motto "Klangperlen und Klassikträume" stand.

Das Programm, mit dem das international zusammengestellte Orchester seine Visitenkarte abgab, enthielt sehr passend viele Stücke mit Italien-Bezug, von der "italienischen Symphonie" Felix Mendelssohn-Bartoldys bis zu Pietro Mascagnis Intermezzo aus "Cavalleria rusticana". Belohnt wurden die Musiker mit stehendem Applaus, schon zur Pause war deutlich geworden, dass der Geschmack des Publikums getroffen worden war.
"Konzert ist Hommage an die Stadt Eutin"

Die Moderation hatten die Intendantin Dominique Caron und der musikalische Leiter Urs-Michael Theus übernommen. Nach einer Vorstellung des Festspiel-Orchesters mit Musikern 60 aus Lübeck, Lüneburg, Kiel, Lawrence sowie einer Bratschistin aus Russland wurden auch die einzelnen Stücke informativ und teils amüsant erläutert. Und Dominique Caron betonte: "Dieses Konzert ist eine Hommage an die Stadt Eutin und deren Bewohner, die den Festspielen große Unterstützung haben zukommen lassen."

Problemlos wurde nicht nur der musikalische Teil des Konzertes bewältigt, auch bei der technischen Organisation dieser erstmals organisierten Veranstaltung klappte alles. Festspiele-Geschäftsführer Marcus Gutzeit bekannte Erleichterung, dass der Aufbau eines 100 Quadratmeter großen Zelts für das Orchester bereits am Freitag möglich gewesen sei, wobei die Markthändler sehr kooperativ gewesen seien.
Absperrung mit Flatterband und Kirschlorbeer

Als Dekoration hinter dem Orchester hing ein riesiger ovaler Spiegel, der aus der La-Traviata-Kulisse des vergangenen Jahres stammt. Und die Stühle für das Publikum vor der Bühne waren aus der Hasselburger Konzertscheune geliehen, wo vergangenes Jahr das Eröffnungskonzert stattgefunden hatte.

Die Absperrung des Konzertbereiches war mit Flatterband und Kirschlorbeer erfolgt. Neben den zahlenden Besuchern genossen auch die Gäste an den restlos besetzten Außentischen der Lokale am Markt den italienisch anmutenden Abend mit schönem Licht, sommerlichen Temperaturen und gefälliger Musik.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen