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Ostholsteiner Anzeiger

17. August 2017 | 11:52 Uhr

Trauergruppe in Vorbereitung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

„Krise am Lebensende – Wie kann Hospizbegleitung helfen?“ ist das Thema des nächsten Hospizgespräches der Hospizinitiative Eutin am Donnerstag, 16. Februar, um 19.30 Uhr in der Kreisbibliothek. Es referiert die langjährige Hospizbegleiterin und Krankenschwester Birgit Stender.

Für viele Menschen sei die Arbeit eines ambulanten Hospizdienstes schlecht vorstellbar. Wie könnten Sterbebegleiter als fremde Menschen in der Sterbesituation tatsächlich einen günstigen Einfluss auf die kranke sterbende Person und die Menschen in der Umgebung ausüben, womöglich auch noch in schwierigen oder kritischen Momenten? Die Hospizinitiative Eutin feiert ihren 20. Geburtstag und will ihre Arbeit öffentlich vorstellen. Fragen und Beiträge der Zuhörer seien erwünscht.

Im März will die Hospizinitiative eine neue Trauergruppe gründen. Ein Informationsabend für Interessierte findet Donnerstag, 23. Februar, um 19.30 Uhr in den eigenen Räumen (Albert-Mahlstedt-Straße 20) statt. Niemand müsse in seiner Trauer allein bleiben, deshalb böten die Hospizinitiativen Eutin und Plön die kostenlose Hilfe ausgebildeter Trauerbegleiterinnen in einer Trauergruppe an, die sich vom März an acht Mal trifft, zweimal monatlich donnerstags abends. Trauer sei ein normaler Prozess, und doch gebe es immer besondere Phasen, in denen Familie und Freunde überfordert oder ungeduldig seien.

Alle Interessierten sind einem unverbindlichen Infoabend eingeladen. Es folge bei Interesse ein Einzel-Vorgespräch. Das „Trauertelefon“ hat die Nummer 04521/401882, der Anrufbeantworter werde täglich abgehört.

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erstellt am 10.Feb.2017 | 17:02 Uhr

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