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Ostholsteiner Anzeiger

21. August 2017 | 03:40 Uhr

Trainer auf dem Eis

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eishockey: Auch Trainer Martin Williams kann als Verteidiger 1:6-Niederlage gegen Essen nicht verhindern

Eishockey Oberligist EHC Timmendorfer Strand hat sein Heimspiel gegen die Moskitos aus Essen deutlich mit 1:6(0:2, 0:2, 1:2) Toren verloren. Die Gäste präsentierten sich vor allem läuferisch deutlich überlegen.

Bei den Timmendorfern lief Trainer Martin Williams mit der Nummer 13 auf und wurde von den Fans stürmisch gefeiert. Im ersten Drittel konnte seine Mannschaft die Partie offen gestalten und hatte sogar mehrfach die Führung auf dem Schläger. Als sich bereits Aktive und Zuschauer auf torlose erste 20 Minuten eingestellt hatten, stachen die Moskitos in der Schlussminute gleich zweimal zu, wobei der starke Kevin Beech im Timmendorfer Tor machtlos war.

Wer im zweiten Drittel auf eine Wende hoffte, wurde schnell enttäuscht. Die Essener legten die Treffer drei und vier nach, womit die Partie vorzeitig entschieden war. Die „Beach Boys“ kämpften zwar vorbildlich, doch die Gäste setzten die Timmendorfer mit ihren schnellen Stürmern immer wieder unter Druck und hatten die Begegnung im Griff. Als die Ostholsteiner im letzten Abschnitt mit einer fünf zu drei Überzahl auf den Anschlusstreffer drängten, führten ein Konter zum 0:5. Für die Timmendorfer blieb nur der Ehrentreffer, den Moritz Meyer nach einer energischen Einzelleistung von Geburtstagskind Marcus Klupp in der 50. Minute erzielte. Den Schlusspunkt setzten wiederum die Essener mit dem Treffer zum 1:6-Endstand.

„Essen war taktisch klug eingestellt und hat uns mit vier Reihen und schnellen, harten Wechseln mürbe gespielt. Wir hatten dann nichts mehr zuzusetzen. Aber der Kampfgeist war da. Essen hat verdient gewonnen, aber das Ergebnis fiel vom Spielverlauf her zu hoch aus“, meinte Martin Williams. Zu seiner eigenen Leistung meinte der Coach: „Naja, nach den wenigen Trainingseinheiten war ich noch ein wenig eingerostet. Aber ich habe den Jungs gezeigt, wie man mit Körper spielt“, sagte Williams, der auch gleich zweimal mit der Strafbank Bekanntschaft machte.

In dieser Woche entscheidet sich, ob Christian Herrmann operiert werden muss. Falls er seine Schulterverletzung mit einer konservativen Behandlung kurieren kann, könnte er in drei Wochen wieder auf dem Eis stehen. Am nächsten Wochenende wird außerdem Michael Chvostek fehlen, der nach seiner Stinkefinger-Aktion eine überharte Sperre von vier Spielen bekam. Derweil dauert die Suche nach einer Verstärkung für die Defensive an, wobei Williams die Fühler nach zwei Verteidigern ausgestreckt hat: „Es ist schwer. Sobald ein deutscher Verteidiger auf dem Markt ist, schlagen die finanzstärkeren Clubs sofort zu.“

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erstellt am 30.Nov.2015 | 00:32 Uhr

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