„Totentanz“ in der Michaeliskirche

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27. März 2018, 14:15 Uhr

Musik und Wort zur Sterbestunde Jesu findet Karfreitag, 30. März, um 15 Uhr in der Sankt-Michaelis-Kirche statt. Aufgeführt wird Hugo Distlers Werk „Totentanz“ aus dem Jahr 1934 für Sprecher, Flöte und Chor. Der Komponist hat 14 Spruchmotetten in der Form eines Dialoges gestaltet, inspiriert durch die bildnerische Darstellung des Totentanzes in der Lübecker Sankt-Marienkirche (Foto).

Die Vertonung Distlers ist eng an Heinrich Schütz und Leonhard Lechner orientiert, aber mit der eigenen Tonsprache seiner Zeit. Die gesprochenen Verse entstammen dem „Cherubinischen Wandersmann“ von Angelus Silesius und beschreiben den Dialog des „Todes“ mit seinen jeweiligen „Tanzpartnern“. Die dritte Ebene des Werks sind Flötenvariationen über das Lied „Es ist ein Schnitter, heißt der Tod“, die sich wie ein roter Faden durch die Komposition ziehen.

Es wirken die Eutiner Kantorei, Wiebke Evyapan (Querflöte), Stephanie Achilles-West, Horst Grümbel und Helgo Klein (Sprecher) sowie Maren Löffelmacher als Liturgin mit. Die Leitung hat Kantorin Antje Wissemann. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die kirchenmusikalische Arbeit wird gebeten.

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