Tore waren Mangelware

Freie Bahn für Paula Gelhardt, die die gegnerische Abwehr überlaufen hat und vollkommen frei zum Torwurf kommt. Fotos: Bünning
Freie Bahn für Paula Gelhardt, die die gegnerische Abwehr überlaufen hat und vollkommen frei zum Torwurf kommt. Fotos: Bünning

B-Jugendhandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz setzen sich gegen Stockelsdorf mit 14:7 Toren durch

shz.de von
12. November 2018, 21:28 Uhr

Die B-Jugendhandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz haben sich in der Ostseeliga in einem sehr torarmen Spiel mit 14:7 Toren gegen den ATSV Stockelsdorf durchgesetzt. „Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel werden würde“, sagte HSG-Trainer Sven Petersen, denn die Stockelsdorferinnen hatten mit einem Unentschieden aus Todesfelde eine nicht zu unterschätzende Visitenkarte mitgebracht.

Die Eutinerinnen seien also gewarnt gewesen, meinte Petersen. Sie begannen auch hochkonzentriert und wollten schnell die Weichen auf Sieg stellen und führten bis zur 13. Minute mit 5:1 Toren. Bis dahin sei eigentlich alles nach Plan gelaufen. Dann gab es aber im Angriff einen unerklärlichen Bruch und Stockelsdorf kam bis zur Halbzeit auf zwei Tore heran.

In den zweiten 25 Minuten zeigte sich schnell, dass die Kabinenansprache gewirkt hat, denn die HSG kam hochmotiviert aus der Kabine zurück. Es gab nun einen Lauf von 4:0 Toren, bei dem Paula Gelhardt zwei Tore hintereinander erzielte. „Die Mädchen aus Stockelsdorf versuchten nun mit unkonventionellen Spielvarianten die Eutiner Deckung zu Fehlern zu zwingen, doch dies gelang überhaupt nicht“, berichtet der Trainer. Der Mittelblock mit Paula Gelhardt und Rike Siemund sowie der Unterstützung von Svea Trostmann und Meret Mißling auf den Halbpositionen habe sehr gut funktioniert. „Hier kam keine Gegenspielerin durch und es wurden auch Würfe aus dem Rückraum geblockt“, stellt Petersen zufrieden fest.

Aber der Angriff der Eutinerinnen sei von schlechten Würfen und mangelnder Chancenverwertung geprägt gewesen. „Es wurden von allen Positionen Würfe abgefeuert, aber entweder gingen sie weit daneben oder die Torfrau konnte den Ball entschärfen, da er sehr ungenau geworfen wurde“, ärgerte sich der Trainer. Auch die gefürchteten Tempogegenstöße seien aufgrund von Fangfehlern ins Leere gelaufen.

Die Gäste hätten über zu wenige Mittel verfügt, um sein Team in Gefahr zu bringen. Nach dem Spiel meinte Trainer Sven Petersen: „Wir haben eine super Deckung. Sieben Tore in 50 Minuten ist eine klasse Quote, aber im Angriff machen wir uns das Leben so schwer. Hieran müssen wir arbeiten, denn am nächsten Wochenende geht es zum direkten Tabellennachbarn aus Ratekau.“

Für die B-Jugend der HSG spielten Lea Bröer im Tor sowie Leonie Sömnez, Serafina Pahl (1), Lara Hamann, Svea Schumacher, Lea Merz (1), Jonna Westermann, Lina Marquardt (1), Meret Mißling (1), Rike Siemund (4), Paula Gelhardt (3) und Svea Trostmann (3).

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