Tod auf der Straße

Unterhalb der Fußgängerbücke wurde eine Fußgängerin angefahren, jede Hilfe kam zu spät.
Unterhalb der Fußgängerbücke wurde eine Fußgängerin angefahren, jede Hilfe kam zu spät.

70-jährige Fußgängerin wurde Donnerstagabend in Sierksdorf angefahren

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22. Oktober 2011, 08:27 Uhr

Sierksdorf | Ein fröhlicher Familienausflug nahm ein schockierendes Ende: Eine 70-jährige Lübeckerin ist Donnerstagabend vor den Toren des "Hansapark" von einem Auto angefahren und getötet worden. Der Fahrer, ein 78-Jähriger aus der Gemeinde Scharbeutz, erlitt einen Schock.

Die Lübeckerin querte um 19.55 Uhr nach dem Verlassen des Parks, den sie mit ihrer Familie besucht hatte, unterhalb einer Fußgängerbrücke die Fahrbahn der Kreisstraße 45. Wie eine Zeugin der Polizei schilderte, ging sie nicht komplett bis auf die andere Seite, sondern blieb etwa zwei Schritte vor dem Grünstreifen auf der Fahrbahn stehen. Dort wurde sie von dem Mercedes des 78-Jährigen angefahren, der in Richtung Haffkrug fuhr und die dunkel gekleidete Person nicht rechtzeitig gesehen hatte. Die Fußgängerin wurde von dem Auto frontal angefahren, sie prallte auf der Beifahrerseite in die Windschutzscheibe und schleuderte dann auf den Grünstreifen.

Sofort eingeleitete Erste-Hilfe-Maßnahmen blieben erfolglos. Die Frau starb am Unfallort.

An dieser Stelle ist auf der K 45 kein Fußgänger-Überweg. Warum die Frau trotzdem dort über die Straße lief, ist unklar. Die Polizei Neustadt bittet eventuelle Zeugen, sich unter Telefon 04561/6150 zu melden.

Die Leitung des Hansa-Parks zeigte sich von dem Vorfall ebenfalls erschüttert. Geschäftsführer Christoph Andreas Leicht kündigte im Gespräch mit Journalisten an, dass er umgehend nach Wegen suchen werde, wie die Stelle entschärft werden und die Wiederholung eines solchen Unfalles vermieden werden könne. Im Gespräch war unter anderem eine bessere Beleuchtung des ganzen Bereiches.

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