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Ostholsteiner Anzeiger

24. Oktober 2017 | 04:44 Uhr

Titel als krönender Abschluss

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eishockey-Oberligist EHC Timmendorf 06 feiert Meistertitel in der Oberliga Nord und verabschiedet Kapitän Marcus Krützfeldt

Eishockey-Oberligist EHC Timmendorf 06 blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Höhepunkt war der Gewinn der Meisterschaft in der Oberliga Nord. Damit lösten die „Beach Boys“ den Serienmeister Rostocker EC ab.

In der Vorrunde belegten die Timmendorfer noch den zweiten Platz. Doch in der Meisterrunde wuchs die Mannschaft von Trainer Sven Gösch über sich hinaus und besiegte im alles entscheidenden Spiel Mitte Februar vor über 1000 Zuschauern den Rostocker EC mit 6:4. Der Jubel über den Titelgewinn kannte bei Spielern, Trainern und Fans keine Grenzen. Damit war das Saisonziel längst erfüllt. Kapitän Marcus Krützfeldt ging mit der Ehrenrunde mit dem Pokal auf dem Timmendorfer Eis von Bord. Er beendete seine lange Eishockey-Laufbahn.

Da schmerzten die Niederlagen in der Aufstiegsrunde zur zweiten Liga wenig.

In der Sommerpause herrschte lange Zeit Ungewissheit über die Oberliga Nord, nachdem die Weserstars aus Bremen ihren Verzicht auf die dritte Liga erklärten und sich Rostock in den Osten absetzen wollte. Doch dann kam unverhofft die Rettung und zugleich eine ungeheure Aufwertung der Oberliga Nord. Mit den insolventen Hannover Indians und dem DEL-Aussteiger Hannover Scorpions, 2010 noch deutscher Meister, bekam die Liga prominenten Zuwachs. Zudem nutzten die Harzer Falken ihr Aufstiegsrecht, so dass eine Liga entstand, die für Spieler, Vereine und Zuschauer gleichermaßen interessant ist.

Die Timmendorfer Mannschaft für die neue Saison wurde breiter aufgestellt. Viatcheslav Koubenski wechselte nach Hamburg. Dafür kamen junge Spieler wie Andre Gerartz, Marc Vorderbrüggen und die Verteidiger Tommy Raknic und Yannik Mund sowie der Kanadier Rob Labute und der Schwede Pontus Levaniemi. Die „neuen“ Beach Boys starteten zwar mit einer herben Heimklatsche gegen Rostock in die Saison, fingen sich aber schnell und setzten sich, trotz einiger Verletzungssorgen, in der Spitzengruppe der vier besten Teams der Liga fest. Diese vier Mannschaften qualifizieren sich für die Aufstiegsrunde zur DEL 2, die gemeinsam mit Vertretern aus dem Westen und dem Osten ausgespielt wird. Dieses Saisonziel scheint zum Jahreswechsel jedenfalls in greifbarer Nähe.

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