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Ostholsteiner Anzeiger

22. November 2017 | 14:03 Uhr

Tipps für junge Marfan-Patienten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 07.Apr.2014 | 11:20 Uhr

„Jung, Diagnose Marfan – und jetzt?“ Dieser Frage widmet sich eine neue Broschüre der Marfan-Hilfe Deutschland. Mit der Veröffentlichung von bewegenden Lebensgeschichten, Erfahrungsberichten, medizinischen Erklärungen und Tipps für den Alltag soll nicht nur jungen Menschen, die am Marfan-Syndrom leiden, Unterstützung gegeben werden. Es soll auch in deren Umfeld das Verständnis für das Leben mit einer lebensbedrohenden Herzerkrankung geschaffen werden.

Ein großer Teil des Textes wurde von jungen Betroffenen verfasst und von der freischaffenden Künstlerin Ulrike Schrader aus Eutin illustriert. „Frau Schrader hat die typischen Situationen sensibel, aber immer mit einem Augenzwinkern auf den Punkt gebracht. Die Bilder verleiten zum Blättern und Lesen der Broschüre“, sagt Marina Vogler aus Eutin-
Fissau. Sie ist Geschäftsstellenleiterin des bundesweit tätigen Vereines Marfan-Hilfe.

Das Marfan-Syndrom ist eine Krankheit, bei der es zu lebensbedrohenden Rissen in der Hauptschlagader kommen kann. Durch eine angepasste Lebensweise und rechtzeitiges medizinisches Eingreifen kann den betroffenen Menschen geholfen werden. Aufgabe der Marfan- Hilfe ist es, diese seltene Erkrankung bekannter zu machen, um der passenden medizinischen Versorgung den Weg zu bahnen.

Die Marfan Hilfe ist eine gemeinnützige Organisation, die sich aus Spendengeldern, Beiträgen und Förderung durch Krankenkassen und öffentliche Einrichtungen finanziert. Die Herausgabe der Broschüre wurde durch die Projektförderung der DAK ermöglicht. Weiterführende Informationen gibt es unter Telefon 04521/ 8305035 oder im Internet. www.marfan.de

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