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Ostholsteiner Anzeiger

19. August 2017 | 22:54 Uhr

Eutin : Tina Ziegler verlässt Festspiele

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Freilichtoper ist auf der Suche nach einem neuen Geschäftsführer. Tina Ziegler will sich wieder auf ihre Firma konzentrieren.

Eitel Sonnenschein schien nach der Saison bei den Eutiner Festspielen zu herrschen. Doch nun trübt eine Personalie die Lage: Geschäftsführerin Tina Ziegler verlässt die Freiluftoper. Am 31. Oktober wird die 41-Jährige, die seit Anfang 2013 im Amt war, ihre Tätigkeit beenden, teilten die Festspiele gestern mit.

Für die Verantwortlichen war dies zu diesem Zeitpunkt keine Überraschung mehr. Tina Ziegler, die nicht für eine Stellungnahme zu erreichen war, habe ihre Entscheidung bereits in der laufenden Saison mitgeteilt, hieß es in einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung. Tina Ziegler habe die Festspiele in zwei Spielzeiten mit viel Energie und Zeitaufwand geführt. Dadurch habe sie sich aber nur ansatzweise um die Leitung ihrer Firma kümmern und der Verantwortung für ihre Kunden und Mitarbeiter nachkommen können, hieß es weiter.

„Die Arbeit ist ihr über den Kopf gewachsen“, formulierte Klaus Hoth als Vertreter der Gesellschafter die Situation. Er bedauerte den Weggang genauso wie Hans-Wilhelm Hagen als Beiratsvorsitzender der Eutiner Festspiele GmbH. Streit habe es nicht gegeben, betonte Hoth. „Das ist harmonisch auseinandergegangen.“ Daher habe Tina Ziegler angeboten, sich an der Einarbeitung eines Nachfolgers beteiligen.

Beirat und Gesellschafter sind sich einig, so zügig wie möglich eine Nachfolgekraft anzuwerben, um die bereits angelaufenen Arbeiten für die Spielzeit 2015 reibungslos fortsetzen zu können. Es würden bereits Gespräche geführt, verriet Hoth: „Wir haben ein, zwei im Auge, aber das ist noch nicht spruchreif.“ Vielleicht könne man in zwei, drei Wochen eine Lösung präsentieren, hofft Hoth. Begleitet wird die Suche von Überlegungen, den Arbeitsdruck für die Geschäftsführung zu verringern: „Das ist sehr viel Arbeit. Wir werden uns überlegen, das anders zu strukturieren“, kündigte Hoth an. Dies hänge aber auch davon ab, wer die Aufgabe übernehmen werde.

 

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erstellt am 02.Sep.2014 | 14:57 Uhr

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