Timmendorfer Niederlage erst nach Penaltyschießen

Gefahr vor dem Timmendorfer Tor: Der Hannoveraner Jeffrey Keller (Nummer 9) zieht ab, Moritz Meyer (links) und Torwart Matthias Rieck können die Situation mit vereinten Kräften bereinigen.
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Gefahr vor dem Timmendorfer Tor: Der Hannoveraner Jeffrey Keller (Nummer 9) zieht ab, Moritz Meyer (links) und Torwart Matthias Rieck können die Situation mit vereinten Kräften bereinigen.

Eishockey-Oberliga: EHC Timmendorfer Strand liefert den Hannover Scorpions einen großen Kampf

shz.de von
17. November 2014, 10:55 Uhr

Eishockey-Oberligist EHC Timmendorf unterlag zwar mit 6:7(1:2, 2:1, 3:3) Toren nach Penaltyschießen gegen die Hannover Scorpions, begeisterte dennoch über 600 Zuschauer mit einem packenden Eishockey-Krimi. Von Beginn an entwickelte sich eine intensive und temporeiche Partie mit Chancen auf beiden Seiten.

Nachdem die „Beach Boys“ zwei Unterzahlspiele schadlos überstanden hatten, gingen die Gäste in der achten Minute in Führung und erhöhten in der 13. Minute auf 2:0. Die Timmendorfer zeigten sich jedoch keinesfalls geschockt und verkürzten kurz vor der ersten Pause durch Aaron Scott auf 1:2. Im zweiten Drittel drehten die Gastgeber auf und erspielten sich ein Chancenplus. In der 27. Minute glich Lukas Turek aus, vier Minuten später sorgte Moritz Meyer mit einem Überzahltor für die 3:2-Führung. Statt den Vorsprung auszubauen kassierten die Timmendorfer in der 36. Minute das 3:3 und mussten zu Beginn des Schlussdrittels das 3:4 hinnehmen.

Die Beach Boys bewiesen jedoch Moral und antworteten durch Tauno Zobel zum 4:4. Turbulent wurde es zwischen der 53. und 55. Minute. Erst gingen die Scorpions durch ein Unterzahltor mit 5:4 in Führung, doch Kenneth Schnabel glich wieder aus. Sekunden später erzielten die Gäste das 6:5, doch Patrick Saggau schaffte in derselben Minute das 6:6.

Mit diesem Stand ging es in die torlose Verlängerung. Im Penaltyschießen hatten die Scorpions aus Hannover mehr Glück, als Ex-Nationalspieler Morczinietz das entscheidende Tor zum 6:7 gelang.

„Wir haben Moral bewiesen und sind immer wieder zurückgekommen. Heute war sogar mehr drin, denn vom Spielverlauf her hätten wir gewinnen müssen. Es war auf jeden Fall ein sehr intensives Spiel und wir haben gezeigt, dass wir von den Spitzenteams nicht weit entfernt sind“, sagte Kapitän Marcus Klupp.

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