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„TimberTec“ macht seine Mitarbeiter im Eutiner „A-K-tiv“ fit

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 22.Jun.2016 | 15:39 Uhr

Der Eutiner Software-Schmiede für die holzverarbeitende Industrie, „TimberTec“, die Barmer Ersatzkasse und das Fitness-Center „Aktiv“ in der Ohmstraße ziehen in Sachen Gesundheit an einem Strang. TimberTec-Mitarbeiter werden auf Kosten der Barmer und „TimberTec“ im Fitness-Center „Aktiv“ fit gemacht. „Das ist die erste Symbiose dieser Art in Eutin“, freut sich Barmer-Gesundheitsexperte Michael Dey und hofft auf viele Nachahmer.

Und die neue Kooperation läuft so: Die überwiegend nur die Finger am Computer bewegenden 70 „TimberTec“-Mitarbeiter können jetzt Kurse im „Aktiv“ besuchen und dabei als Kursteilnehmer auch die reichlich vorhandenen, modernen Fitness-Geräte benutzen. „Für den Arbeitgeber ist das eine steuerbefreite Zuwendung an die Mitarbeiter“, sagte Sabine Nagel, Prokuristin der „TimberTec AG“. Damit gebe es zusätzlich zum Gehalt der Mitarbeiter auch noch etwas Gutes für ihre Gesunderhaltung.

Wenn auch Sabine Nagel selbst jeden Morgen ins Wasser eines Sees steigt und der Firmenchef selbst aus Grebin mit dem Rad zur Arbeit nach Eutin fährt, bleibe die Bewegung bei den Mitarbeitern vielfach auf der Strecke. Sie können jetzt nach der Arbeit außerhalb der Kernzeiten in ihrer gleitenden Arbeitszeit ins „Aktiv“ in die Ohmstraße wechseln. Sabine Nagel: „So stehen in der Mittagspause bis zu eineinhalb Stunden zur Verfügung.“

Michael Dey: „Die Barmer bietet hier ein ganzheitliches Konzept zur Prävention an.“ Es komme vor allen Dingen den Mitarbeitern zugute und mache die Firmen attraktiver. Die Zusammenarbeit mit „TimberTec“ sei zunächst auf zwei Jahre festgezurrt.

„Die Erwartungen wurden mehr als übertroffen“, freut sich Thomas Hüstreich. Er habe zunächst mit 20 Mitarbeitern gerechnet. Nach nur wenigen Wochen habe sich die Zahl bereits verdoppelt. Die Frauen und Männer von den PC-Arbeitsplätzen erhalten im „Aktiv“ eine auf sie individualisierte medizinische Trainingstherapie. Dabei gehe es um Rückenprobleme ebenso wie um Stressbewältigung. Es gebe sogar eine Beratung direkt am Arbeitsplatz. „Wer sich nicht mehr bewegt, der ist tot“, schmunzelte Hüstreich, der schon Mitarbeiter der Polizei und auch des Kreises Ostholstein im „Aktiv“ betreut.

Der Auszubildende und Fußballspieler Chris Klobke hat sich das „Spinning“ ausgesucht - Radfahren. Er tut dort nach der Arbeitszeit aber auch etwas Gutes für seinen Rücken.

 

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