Ratekau : Tierquäler sperren Pferde bei großer Hitze im Stall ein

13 Stunden mussten zwei Pferde ohne Wasser und Futter in einem heißen Stall auskommen (Symbolfoto).
13 Stunden mussten zwei Pferde ohne Wasser und Futter in einem heißen Stall auskommen (Symbolfoto).

13 Stunden mussten zwei Pferde in großer Hitze ohne Wasser und Futter ausharren. Die Polizei sucht jetzt Zeugen.

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08. Juli 2019, 15:09 Uhr

Ratekau | Eine außergewöhnliche Form der Tierquälerei hat sich, wie die Polizei  am Dienstag berichtet, am letzten Sonntag im Juni in Ratekau ereignet, an dem zwei Pferde offensichtlich bewusst bei hohen Temperaturen in einen Stall eingesperrt worden waren.

Offensichtlich wurden, wie es in der Polizeimeldung heißt, zwei Pferde von einer Koppel in Ratekau in einen Stall gelockt; der oder die Täter verriegelten die Pferdeboxen. Bei sommerlich heißen Temperaturen standen die Vierbeiner knapp 13 Stunden ohne Futter und Wasser.

Wegen der Hitze hatte die Pferdebesitzerin ihre Andalusier-Stuten bewusst nicht in den Stall geführt, sondern auf der Koppel gelassen. Unbekannte lockten die Pferde in der Nacht zu Sonntag in den Stall, verriegelten die Boxen und ließen sie ohne Futter und Wasser zurück. Sonntagmittag entdeckte die Besitzerin die stark verschwitzten Stuten in den auf mehr als 35 Grad aufgeheizten Pferdeboxen. Zum Glück haben sie das offenbar überstanden.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Zeugen, die am besagten Wochenende im Bereich Ratekau auf den dortigen Pferdekoppeln verdächtige Personen beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Ermittlungsdienst Umwelt in Scharbeutz unter der Telefonnummer 04524/7077-100 zu melden.

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