Bürgermeisterwahl in Ratekau : Thomas Keller bleibt Bürgermeister

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Bürger setzen beim Entscheid Höhenbegrenzung für Windräder durch.

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25. Mai 2014, 17:54 Uhr

Bei seiner ersten Wahl 2008 hatte er noch fünf Gegenkandidaten: Diesmal trat Ratekaus Bürgermeister Thomas Keller als einziger Kandidat bei der Wahl zum Verwaltungschef an – und holte ein überzeugendes Ergebnis: 5814 Bürger stimmten für den 42-Jährigen, was einem Anteil der Ja-Stimmen von 93,23 Prozent entspricht. Die 422 Nein-Stimmen entsprechen einem Anteil von 6,77 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei bei 48,4 Prozent.

Der dreifache Familienvater ist seit mehr als 25 Jahren bei der Gemeinde beschäftigt. Nach einer Lehre im Rathaus absolvierte er an der Fachhochschule in Altenholz eine Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt. Der parteilose Keller war Sachbearbeiter im Hauptamt, zunächst stellvertretender und dann Amtsleiter, bevor er dann am 1. August das Amt des Bürgermeisters übernahm.

Zugleich setzten die Ratekauer in einem Bürgerentscheid eine strengere Höhenbegrenzung im Windpark zwischen Grammersdorf und Ovendorf durch. Dort dürfen bis zu neun neue Windmühlen statt 150 Metern, wie im Bebauungsplan festgelegt, nur eine Höhe von 99 Metern erreichen. Auf diese Festsetzung entfielen knapp 70 Prozent der gültigen Stimmen, das entsprach über 4000 Ja-Stimmen, womit die Mindestzahl locker überboten wurde. Nötig waren 2341 Ja-Stimmen.

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