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Ostholsteiner Anzeiger

16. Dezember 2017 | 23:46 Uhr

Theater in der Schulscheune

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Das „Kasseedörper Dörpstheater“ führt im März sieben Mal die Komödie „Eenmal noch na Hiddensee“ auf

von
erstellt am 26.Nov.2014 | 12:03 Uhr

Voll konzentriert auf einen ominösen Freitag, den 13., sind die Akteure des „Kasseedörper Dörpstheater“: Am Freitag, dem 13. März, hat in der Schulscheune ihr neues Stück Premiere. „Eenmal noch na Hiddensee“ heißt die Komödie in drei Akten, die der 51-jährige Plattdeutsch-Autor Helmut Schmidt aus dem niedersächsischen Oldenburg verfasst hat.

Seit Anfang Dezember proben die acht Laien-Schauspieler bereits; zweimal wöchentlich feilen sie derzeit abends im „Kiek in“ an Textsicherheit und Szenenabläufen. In der Woche vor der Premiere soll täglich geprobt werden, in der dann schon mit dem Bühnenbild präparierten Schulscheune.

Einen direkten Regisseur gibt es beim Dörpstheater nicht, „das machen wir alle zusammen“, sagt Holger Neumann. Der 75-jährige Polizeibeamte a.D. ist seit zwölf Jahren dabei; er leitet zusammen mit Volker Andresen
die Theatergruppe, die in Kasseedorf eine mindestens 70-jährige Tradition hat und seit der Jahrtausendwende wieder regelmäßig in ihrem Heimatort auftritt. Allerdings wird das von Jahr zu Jahr mühsamer: „Uns fehlt der Nachwuchs. Die jungen Leute sprechen doch kaum noch Plattdeutsch“, berichtet Holger Neumann.

Hinter den Kulissen arbeiten Karin Knaack (Requisite), Gaby Ausborn (Maske) und Ingrid Bornhöft (Soufleuse) am Gelingen der Aufführungen mit. Für den Kulissenbau zeichnet Peter Kock verantwortlich,

Zum Inhalt: Die 84-jährige Witwe Gesine Jansen (Erika Schöning) muss sich im „Haus Seedorn“ auf Hiddensee unfreiwillig ein Zimmer mit Heiner Heckenroth (Peter Kock) teilen. Er hatte dort seine Exfreundin Rita (Karoline Schroers) kennen gelernt, während Gesine dort mit ihrem Mann Goldene Hochzeit gefeiert hatte. Die Pensionswirtin Emma Käfer (Edeltraud Jahns) bügelt den von ihrer Tochter Karla (Claudia Kock) verursachten Buchungsfehler aus, indem sie mit Hilfe des Schriftstellers Lorenzo Montenari (Günther Jessen) ein zusätzliches Klappbett in dem Zimmer aufstellt. Nach einigem Gezanke erzählen sich der junge Mann und die alte Dame schließlich ihre Lebensgeschichten, und spüren schnell, dass sie doch vieles gemeinsam haben. Das kommt zum Tragen, als Emmas Schwiegertochter Chantalle (Maren Landschoof) und ihr Lebensgefährte Manfred Lehmann (Frank Zunzer) mit der Abschiebung in ein Pflegeheim drohen.




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