Teurer Umzug: Versetzen der Bounty kostet 22 000 Euro

Die „Bounty“ liegt seit August am Schwimmbad „vor Anker“.
Die „Bounty“ liegt seit August am Schwimmbad „vor Anker“.

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15. Dezember 2017, 00:18 Uhr

Dass der Umzug des beliebten Holzspielschiffes „Bounty“, das zur Landesgartenschau vor dem Schloss und den Schlossterrassen stand, um ein Vielfaches teurer wird als erwartet, hatte keiner erwartet. Zumindest hatte die Anfrage von Detlef Kloth (SPD) in einem der Ausschüsse für sichtliches Erstaunen gesorgt, als die Stadt bestätigte, dass alles in allem 22 000 Euro gekostet habe. Das Schiff wurde von der Wobau als Spender zur LGS der Stadt gegen eine Grundstücksregelung überlassen (wir berichteten).

Die Verwaltung hatte ursprünglich mal 4000 Euro eingeplant für die Versetzung. Weshalb die Kosten dermaßen übertroffen wurden, konnte bislang nicht erklärt werden. „Die Kosten beinhalten alles von der Wiederherstellung der Rasenfläche bis zur Schaffung des Fallschutzes und dem Ab- und Aufbau des Schiffes am neuen Standort vor der Schwimmhalle“, sagte Stadtsprecherin Kerstin Stein-Schmidt gestern.

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