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Ostholsteiner Anzeiger

20. Oktober 2017 | 11:35 Uhr

Test: Keine Autos durch Rosengarten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Stadt will das Sanierungskonzept „Historischer Stadtkern“ weiter umsetzen

von
erstellt am 02.Jan.2016 | 00:32 Uhr

Der Rosengarten und die Schloßstraße sollen von März bis Oktober in einer Testphase für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Es geht dabei am Ende um das dauerhafte Verbot der Durchfahrt für den sogenannten gebietsfremden Durchgangsverkehr.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt wird sich mit den geplanten Maßnahmen und den zu erwartenden Auswirkungen insbesondere auf den ruhenden Verkehr in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, dem 7. Januar, befassen. Das Ergebnis – vermutlich ein Verbot der Durchfahrt von März bis Oktober – soll am Montag, dem 18. Januar, in einer Bürgerversammlung vorgestellt werden.

Hintergrund: Im Dezember 2013 beschloss die Stadtvertretung ein Sanierungs- und Verkehrskonzept mit einem Sanierungsgebiet „Historischer Stadtkern“. Das Verkehrskonzept empfiehlt zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in Schloßstraße und Am Rosengarten eine „Unterbrechung für den motorisierten Individualverkehr“.

Erfassungen der Kennzeichen Ende 2013 und 2015 hätten bereits ergeben, dass rund die Hälfte des Verkehrs aus der Lübecker Straße durch Schloßstraße und Am Rosengarten als Durchgangsverkehr eingestuft werden müsste. Durch die empfohlene probeweise Unterbrechung des Straßenzuges soll en die Auswirkungen realistisch eingeschätzt werden können. Eine endgültige Entscheidung soll erst nach der Testphase getroffen werden, heißt es in dem Beschlussvorschlag für Donnerstag weiter.

In der im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt erwarteten Diskussion wird auch darüber gesprochen, ob die Maßnahme gerade während der vom 28. April bis 3. Oktober in Eutin stattfindenden Landesgartenschau vorgenommen werden sollte. Zur Vorbereitung auf die Testphase wird bereits eine Bestandsaufnahme der Beschilderung vorgenommen. Und während der Testphase wird eine Verkehrserhebung mit dem selben „Erhebungs-Design“ vorgenommen werden, das jetzt im November angewendet wurde. Die Ergebnisse liefern nach der Testphase Grundlagen für eine mögliche dauerhafte Sperrung des Straßenzuges, heißt es weiter.

 

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