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Ostholsteiner Anzeiger

17. Oktober 2017 | 16:11 Uhr

„Terra“ macht Plön sicherer

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Dritter Polizeihund im Kreis nimmt an der Seite von Thomas Bachmann seinen Dienst auf / Ausbildung zum Leichenspürhund geplant

shz.de von
erstellt am 07.Apr.2016 | 17:50 Uhr

Ihr Dienstherr ist die Polizei – ihr Herrchen aber ist Thomas Bachmann. Die eineinhalb Jahre alte Schäferhündin lebt seit Anfang des Jahres bei dem Plöner Polizeihauptmeister. Als Team sind die beiden dienstlich erst seit wenigen Tagen gemeinsam unterwegs – bei der Verfolgung von Straftätern, bei aus dem Ruder laufenden Großveranstaltungen oder nur präventiv. „Sie ist immer dabei“, sagt Bachmann.

„Terra“ ist bereits der dritte Diensthund an der Seite des 51-Jährigen. Bei dem ersten Tier stimmte die Chemie nicht richtig, den habe er nach zwei Jahren wieder abgegeben, seinen zweiten Hund nach einigen Jahren einschläfern müssen, so der Diensthundeführer. „Eigentlich wollte ich keinen neuen Hund“, sagt Bachmann. Doch ein befreundeter Ausbilder – und Züchter von Diensthunden – schickte ihm ein Foto der im August 2014 geborenen Hündin. Fast zeitgleich fragte sein Chef Michael Martins, Leiter des Plöner Polizeireviers, ob Bachmann nicht wieder mit Hund Dienst verrichten möchte. Zum Entschluss, „Terra“ zum Polizeihund ausbilden zu lassen, war es somit nur ein kleiner Schritt.

Zusammen mit ihrem Herrchen absolvierte „Terra“ im Oktober 2015 einen ersten fünfwöchigen Lehrgang, bei dem Gehorsam und Unterordnung auf dem Plan standen. Es folgte im Februar 2016 ein fünfwöchiger Kursus in Eutin, bei dem der Schutzdienst im Vordergrund der Ausbildung stand. Die Prüfungen hat sie gut gemeistert und steht seit Mitte März im offiziellen Staatsdienst. Doch die Ausbildung soll noch weitergehen: „Terra“ soll Leichenspürhund werden. „Dann ist sie noch vielfältiger einsetzbar“, freut sich Revierleiter Martins. Der Lehrgang zur Spezialausbildung startet im Sommer.

„Terra“ ist der dritte Polizeihund im Kreis Plön. Die anderen beiden versehen ihren Dienst im Revier in Preetz. Die Hündin lebt in Bachmanns Familie. Zehn bis 13 Jahre kann „Terras“ Dienstzeit dauern. Anschließend könnte sie ihr Altenteil bei ihrem Herrchen bekommen. Doch bis dahin gilt: „Der Hund ist ein Zwangsmittel wie die Schusswaffe oder Pfefferspray. Der Beamte muss genau abwägen, wann er ihn einsetzt“, sagt Martins.

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