Tennisclub organisierte erneut Projekt für Flüchtlingskinder

Die jungen Tennisspieler präsentierten sich mit ihren Trainern Sven Giesler (links) und Bob Malone sowie Vereinschef Jürgen Unger (Mitte).
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Die jungen Tennisspieler präsentierten sich mit ihren Trainern Sven Giesler (links) und Bob Malone sowie Vereinschef Jürgen Unger (Mitte).

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05. August 2016, 19:03 Uhr

Bereits zum zweiten Mal hat der Eutiner Tennis-Club Grün-Weiß einen Lehrgang für junge Flüchtlinge organisiert. Eine Woche lang brachten die Trainer Bob Malone und Sven Giesler bis zu 16 Kinder und Jugendlichen überwiegend syrischer Herkunft die Grundlagen des Tennissportes bei. Sie trainierten täglich zwei Stunden.

Die Teilnehmer wurden in Zusammenarbeit mit der Stadt Eutin und der Leiterin der Eutiner Deutsch-als-Zweitsprache-Klassen (Daz) zusammengestellt.

„Die Resonanz ist gut, die Kinder sind freudig bei der Sache und sind wissbegierig“, berichtet der Vereinsvorsitzende Jürgen Unger. Ob einige Teilnehmer bei dem Sport bleiben, ist noch ungewiss. „Wir nehmen sie gerne auf und helfen bei der Ausstattung“, sagt Unger. So sind bereits die Tennisschuhe für die Teilnehmer von Vereinsmitgliedern spendiert worden.

Zum Abschluss des Lehrganges, der unter dem Motto „Sport für alle“ vom Landessportverband unterstützt wurde, gab es für die Teilnehmer Urkunden und einen Imbiss. Dazu hatte eine Mutter eines Teilnehmers Bleche mit syrischer Pizza gebacken.

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