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Landesgartenschau : Teenager gestalten ihre Gartenschau

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

14 Teilnehmer des LGS-Jugendworkshops entwickeln Ideen und Vorschläge für die große Blumen- und Pflanzenschau im Jahr 2016 in Eutin.

shz.de von
erstellt am 20.Feb.2014 | 00:00 Uhr

„Das sind wirklich tolle Ideen. Es ist jetzt schon absehbar, dass sich viele von ihnen gut umsetzen lassen“, war Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt begeistert. Keine fünf Meter von ihr entfernt diskutierten Schüler im Alter von zwölf bis 16 Jahrenüber ihre ganz persönlichen Vorstellungen von der Landesgartenschau 2016. Welche Freizeitangebote muss es im Seepark für Jugendliche geben, wie sieht es mit der Verpflegung und ruhigen Plätzen aus – zu sämtlichen Themen hatten die Teenager ihre ganz eigenen Ideen. So zum Beispiel Jette Rupprecht und Tessa Schwikerath. In einer Mind-Map hielten beide fest, was ihrer Ansicht nach auf der Landesgartenschau auf keinen Fall fehlen dürfe. „Uns ist es wichtig, dass es im Seepark Sportgeräte gibt – so wie am Strand“, erklärte Schwikerath. Auch Liegewiesen dürften selbstverständlich nicht fehlen. „Ich finde es schön, dass man hier ein Mitspracherecht bekommt“, freute sich Rupprecht.

Ihrer „Mädchen-Gruppe“ schien die Fantasie fast keine Grenzen zu setzen. Die Vorschläge reichten von einer Graffitiwand bis hin zu spannenden Wasserspielen. Etwas weniger emotionsgeladen, aber dennoch einfallsreich, ging es im Nebenraum bei den Jungen zu. „Ich arbeite bereits ehrenamtlich im Jugendzentrum und möchte hier einen Teil der Landesgartenschau mitgestalten“, sagte der 16-jährige Simon Fischer.

Er hatte sich für das Freizeitangebot etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Für die Älteren eine Kletterwand und die Jüngeren ein Wasserspielplatz mit Trampolin. „Ich bin mit den Ideen eigentlich ganz zufrieden. Allerdings könnte es beim Kletterpark Probleme mit der Beaufsichtigung geben“, sagte er selbstkritisch. Auch die Kosten dürfe man bei den Planungen nie aus den Augen verlieren.

„Die Jugendlichen können hier ihren Gedanken freien Lauf lassen“, so Bauamts-Mitarbeiter Svend Nickel. Gemeinsam mit dem Planungsbüro A24 habe man gezielt Schüler zwischen zwölf und 16 Jahren angesprochen, da diese ihre Ideen zur Landesgartenschau 2016 auch noch im nächsten Schuljahr weiterentwicklen könnten.

Etwas hinter den Erwartungen blieb jedoch die Zahl der Teilnehmer zurück. Nur 14 Schüler hatten sich für den dreistündigen Workshop am Nachmittag angemeldet. „Das ist heute ein Anfang und wird nicht die letzte Veranstaltung zur Landesgartenschau sein“, zeigte sich Stein-Schmidt dennoch zufrieden. Sie sehe in dem Workshop „eine einmalige Chance“, um den Bereich Seepark aufzuwecken und teilweise umzustrukturieren.

„Wir erhoffen uns richtige Impulse.“ Inwiefern sich die Vorschläge der Jugendlichen tatsächlich umsetzen lassen, wird sich auf der Sitzung der Bauauschusses am 19. März zeigen. Dann sollen die Ergebnisse des Workshops präsentiert werden.


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