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Technik-Schulung für zwölf indonesische Trainer

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2015 | 12:07 Uhr

Zwölf indonesische Leichtathletik-Trainer haben haben eine dreizehntägige Fortbildung im Sport- und Bildungszentrum des Landessportverbands absolviert. Erneut wurde das Trainingslager im Rahmen internationaler Sportbeziehungen der auswärtigen Kulturpolitik vom Auswärtigen Amt finanziert.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass der Schleswig-Holsteinische Leichtathletikverband mit dem Projekt beauftragt wurde“, betonte DLV-Präsident Wolfgang Delfs. Schwerpunkt waren „Grundlagen des Techniktrainings unter der Beachtung biomechanischer Gesetzmäßigkeiten“. „Nur die richtige Technik führt zum Erfolg bei Wettkämpfen“, sagte Projektleiter Bodo Schmidt.

Als Trainer standen den Sportlern Größen wie Werner Goldmann (Bundestrainer Diskus Damen), Hinrich Brockmann (Landestrainer des Leichtathletikverbands) und Dr. Wolfgang Killing
(Direktor der DLV-Akademie, Mainz) zur Seite. Zudem seien Kenntnisse in den Disziplinen Kugelstoßen, Stabhochsprung, Diskuswerfen sowie Weit- und Dreisprung in Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandte Trainingswissenschaft anhand von Videoanalysen und PC-Technik ausgewertet worden. Sprachbarrieren gibt es keine, da für die Trainer aus den verschiedenen indonesischen Provinzen ein Dolmetscher übersetzt.

Darüber hinaus lernen die Sportler, die alle zum ersten Mal in Deutschland sind, bei Ausflügen Land und Leute kennen. „Wir haben hier viel Neues kennengelernt“, berichtete Yurita Arianny Arsyad, eine von drei teilnehmenden Frauen. So seien die neuen Wurftechniken für sie interessant. Vor allem aber sei die ruhige Umgebung, ganz im Gegensatz zu Jakarta, besonders. Anfangs habe den Sportlern Reis als Nahrungsmittel gefehlt, doch bald waren sich alle einig, dass das deutsche Essen
„gisi“, sehr gut, sei.

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