zur Navigation springen

Ausgelassene Stimmung am Eutiner See : Teamgeist belebt die Fissauer Bucht

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

33 Teams traten am Sonnabend zur 3. Firmen- und Vereinsteam-Ruderregatta des Germania Rudervereins Eutin und des OHA an

shz.de von
erstellt am 26.Aug.2013 | 00:33 Uhr

Eutin | Die dritte gemeinsame Firmen- und Vereinsteam-Ruderregatta des Germania Rudervereins Eutin (GRVE) und des Ostholsteiner Anzeigers hatte viele Gewinner. So erlebten über 500 Zuschauer in der Fissauer Bucht spannende Rennen der 33 Teams auf dem Wasser. Am Abend standen die Sieger fest: bei den Männern das Team vom Heizungsbauer „Thies Hahn“ und die „Knusperschnecken“ aus der Bäckerei Klausberger bei den Damen.

Das Interesse an dieser Firmen- und Vereinsteam-Ruderregatta ist weiterhin ungebrochen. Allein am Sonnabend standen bereits acht Teams auf einer Warteliste bereit. Und bei OHA-Verlagshausleiter Mathias Kordts gaben am Sonnabend schon vier neue interessierte Firmen und Vereine ihre Visitenkarten zur Teilnahme an einer vielleicht nächsten Veranstaltung 2014 ab.

„Das Interesse an der Ruder-Regatta ist ungebrochen“, freute sich Kordts über die positive Resonanz und dankte den Ruder-Paten aber auch den GRVE-Organisatoren unter der Leitung von Rennleiter Christian Noel für das hohe Engagement. Mehr als 33 Teams seien jedoch an einem Renntag nicht aufzunehmen. Kordts: „Das Limit für die Veranstaltung ist erreicht.“

Gemeinsam mit Klaus-Peter Voss, dem zweiten GRVE-Vorsitzenden, genossen Mathias Kordts, die Teams und die vielen Zuschauer eine familiäre Atmosphäre auf dem GRVE-Gelände. Die Team-Camps waren unter Zelten mit Kuchen, Salaten, Obst und Chips ausgestattet. Und die fleißigen Helfer vom GRVE versorgten sie mit Gegrilltem, Kaffee und Kuchen. Die Bäckerei Klausberger hatte Apfel- und Kirschkuchen gespendet, das Eutiner Famila-Warenhaus kalte Getränke und Niederegger-Mazipan aus Lübeck Leckeres zur Siegerehrung.

Am Rande der Wettkämpfe in der Fissauer Bucht sprachen Christoph Müller-Arndt, Sportlehrer am Weber-Gymnasium, und Klaus-Peter Voss über Möglichkeiten einer Kooperation mit dem Weber-Gymnasium, das schnell auf das Interesse des GRVE stieß. „Als Eutiner Schule sollten wir auch die Eutiner Möglichkeiten nutzen“, warb Müller-Arndt. So könnten die Schüler im Sportunterricht auch andere Sportarten kennenlernen. Es gehe der Schule im Unterricht – wie Vereinen und Firmen bei der Team-Regatta auch – um Harmonie, Teambildung und gemeinsames Erleben auf dem Wasser und an frischer Luft.

Davon bekamen die Teams der 33 Teilnehmer am Sonnabend schon reichlich. Erstmals war Michael Peschlow mit seinem Mixed-Team „Pfeilschnelle AlMa“ von der Eutiner Albert-Mahlstedt-Schule dabei. Der Sportlehrer fühlte sich gleich nach dem ersten Rennen „schon sehr schlapp“. Das Schönste seien die Trainingsabende bei Sonnenschein gewesen. Allein deshalb habe sich die Teilnahme schon gelohnt. Die „Pfeilschnelle AlMa“ hat sich für ihre zweite Teilnahme schon einiges vorgenommen.

Mit gleich zwei Mannschaften war der Zweckverband Ostholstein dabei. Pressesprecher Detlef Lichtenstein sprach von „top-motivierten“ Mannschaften, die sehr viel trainiert hätten. Die Mannschaften hätten sich aus verschiedenen Abteilungen zusammen gefunden. So hätten sich auch die Mitarbeiter viel besser kennengelernt, lobte Lichtenstein die „Teambildung innerhalb des Unternehmens“.

„Es hat echt Spaß gemacht“, schwärmte Wolfram „Fritz“ Reuter aus der Mannschaft der „Eutiner Gendarmen“. Doch im Rennen hatten manche Beobachter den festen Eindruck, die Polizei wollte keine anderen Boote überholen. Mühsame Erklärungsversuche vom Teamkollegen Henrik Bockwoldt: „Wir kamen 30 Meter vor dem Ziel aus dem Rhythmus, weil irgendeiner ,Stopp’ gesagt hatte. Aber: die Gendarmen sind gemeinsam angetreten und verlieren auch gemeinsam.“

Große Freude herrschte beim Team der Bäckerei Klausberger. Die vier Damen der Siegermannschaft lagen sich mit ihren Kollegen jubelnd in den Armen. Hans-Peter Klausberger gab mit einem Augenzwinkern auch schnell das Geheinis des Erfolgs preis: „Unser gutes Holsteinischer Schwarzbot gibt auch den Damen Kraft.“ Klausberger selbst war bei der ersten Firmen- und Vereinsteamregatte vom Rudersport begeistert „infiziert“ worden und gleich dem GRVE beigetreten. „Ich ärgere mich darüber, dass ich das erst so spät getan habe“, sagte Klausberger.

Mit kräftigen Heizungsmonteuren besetzt und sehr ehrgeizig ging das Team von Thies Hahn an die Starts – erstmals übrigens mit dem Chef selbst im Boot. „Wir haben sechs Mal trainiert und am Mittwoch ist sogar noch einer abgesprungen“, sagte Thies Hahn zur Leistung seiner Mitruderer. Melanie Hahn selbst war als Steuerfrau eingeteilt. Thies Hahn sah die guten Starts seines Teams als Rezept für den Erfolg. Bei einer nächsten Firmenregatta wäre er gern wieder dabei.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen