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Ostholsteiner Anzeiger

19. August 2017 | 06:00 Uhr

Tasche legte den Exer lahm

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Auf den Straßen rings um den Exerzierplatz in der Innenstadt ging es gestern Nachmittag gar nicht oder nur im Schritttempo voran. Der Grund: Zwischen Telefonsäule und Fahrradständer war auf eine verdächtige blaue Sporttasche mit schwarzen Griffen gesichtet worden. Die Polizei sperrte den Bereich ab (Foto), die Feuerwehr hielt sich in Bereitschaft, der Kampfmittelräumdienst nahm sich der Sache an. Wie sich dann herausstellte, enthielt die Tasche nur Müll. Nach anderthalb Stunden war der Spuk beendet – der Verkehr konnte wieder rollen.

Polizei hat noch keine Hinweise



Über die Urheber der Bombendrohung von Montagvormittag tappt die Kieler Kriminalpolizei noch im Dunkeln: „Es gibt keine neuen Erkenntnisse über die Hintergründe der Bombendrohung“, sagte gestern Polizeisprecher Matthias Arends. „Eine spezielle Abteilung der Kripo untersucht den Fall; aber Hinweise auf den Absender gibt es noch nicht“, so Arends. Wie ernst die Situation für die betroffene Arztpraxis war, sei daher auch nicht nicht abzuschätzen. Am Montag gegen 10 Uhr war die Bombendrohung per E-Mail in einer Zahnarztpraxis an der Eckernförder Straße eingegangen. Die Polizei hatte daraufhin das Mehrfamilienhaus und ein benachbartes Haus geräumt und Spürhunde eingesetzt (wir berichteten). Gefunden wurde nichts.

Busse nehmen E-Scooter mit



Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts in Schleswig lenkt die Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) nun ein. Ab sofort nehmen KVG-Busse E-Scooter unter bestimmten Bedingungen mit. Sie müssen etwa vier Räder haben. Bei Bedarf und auf Wunsch biete die KVG ein Fahrtraining an, teilte eine Sprecherin mit. Das Fahrpersonal könne die Mitnahme im Einzelfall ablehnen, „sofern es die Umstände verlangen“.

















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erstellt am 16.Dez.2015 | 00:33 Uhr

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