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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 10:51 Uhr

Tafeln für den guten Zweck

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Beim Diner en blanc des Eutiner Rotary Clubs kamen mehr Besucher als angemeldet – zur Freude der Veranstalter

Der amtierende Präsident des Rotary Clubs Eutin Henning Südel, sein Vorgänger Jan Hoffmann, Günter Lührs und Henning Baucks, der Ideen-Geber des ersten Diner en blanc 2016, sowie mehrere Helfer hatten am Freitagabend alle Hände voll zu tun. Rund 200 Besucher, mehr als sich vorab angemeldet und jeweils zehn Euro bezahlt hatten, kamen ganz in Weiß auf den Marktplatz zum zweiten „Tafeln für die Tafel“.

Tische und Bänke steuerten „Weingeist“ und die Feuerwehren Fassensdorf und Röbel bei. Rotary sorgte für Tischhussen, Servietten und Blumendeko. Mitglied (und Service-Kraft) Torben Mothes verkaufte Getränke. Die meisten Gäste brachten aber ihr Picknick selber mit. So wie die Familien Bonin und Gerscheweski aus Malente und Umgebung, Benedikt Voit, Jessica und Fabian Bonin, Andrea, Anna-Lea und Detlef Gerschewski sowie Beagle Brody (2). Sie nahmen erstmals am Diner en blanc teil. Anna-Lea hatte eigens aus diesem Anlass, und weil ihr Vater vor einer Woche Geburtstag feierte, eine Erdbeer-Himbeer-Blaubeer-Mascarpone-Torte kreiert. „Es ist eine schöne Gelegenheit, die Tafel zu unterstützen“, meinte Detlef Gerschewski.

Im Laufe des Abends ließen die Veranstalter nochmals eine Spendenbox herumgehen, zündeten Wunderkerzen, und bekamen die Gäste Gelegenheit, weiße Luftballons in Herzform gegen eine zwei Euro Spende in den Himmel steigen zu lassen. Der Reinerlös des Abends wird in Kürze an Monika Gertenbach von der Eutiner Tafel überreicht. Jeweils zur Hälfte als zweckgebundener Scheck und als Lebensmittel. Das sei ihr Wunsch gewesen, erzählte Gertenbach, da die Tafel in der Regel bestimmte Lebensmittel wie Reis, Nudeln oder Milch oder solche, die die Geflüchteten gern mögen, nicht gespendet bekomme.

Die Tafel versorge pro Woche rund 900 Personen. „Das ist eine wunderschöne Art, zusammen zu essen, und mancher assoziiert es vielleicht mit unserer Tafel“, sagte Gertenbach mit Blick auf das Diner en blanc. „Wir versuchen ja auch, die Tafel für unsere Kunden zu decken.“



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