Tafel für Demokratie und Toleranz mit Verspätung

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17. Juni 2018, 15:59 Uhr

Startschwierigkeiten gab es Sonnabend beim zweiten Picknick am bundesweiten „Tag der offenen Gesellschaft“: Ein heftiger Schauer ging im Moment des geplanten Beginns über dem Seepark nieder. Nachdem die Teilnehmer eine gute halbe Stunde in der Bootshalle des Seglervereines gewartet hatten, schien wieder die Sonne und begann mit Verspätung ein Picknick, zu dem „Alte und Junge, Einheimische und Zugereiste sich an einem langen Tisch sitzend oder in kleinen Gruppen stehend bei Rhabarbercrumble, Kirschkuchen und Kartoffelsalat gut unterhielten und zwischendurch Wasser, Kaffee oder Cidre tranken,“ wie Wolfgang Schiller vom Friedenskreis zusammen fasste.

Bei der Premiere vergangenes Jahr waren an die 60 Menschen gekommen, dieses Mal an die 40, was Initiatorin Katja Helmbrecht von „Plan-E – Initiative für ein zukunftsfähiges Eutin“ vor allem auf die Regenwolken zurück führte. „Ich bin froh, dass wir trotzdem Flagge zeigen konnten für ein weltoffenes, buntes und vielfältiges Eutin“, sagte sie dem OHA, verbunden mit der Freude, dass auch einige Flüchtlinge aus Afghanistan an dem Treffen teilgenommen hätten.

Unter den Gästen in Eutin waren viele bekannte Gesichter, die sich unter anderem für fairen Handel, in der Flüchtlingshilfe oder in der Kommunalpolitik engagieren. Das gemeinsame Tafeln für Demokratie und und Toleranz, zu dem die Initiative „Die offene Gesellschaft“ zum zweiten Mal bundesweit aufgerufen hatte, fand Sonnabend an 462 Orten in Deutschland statt.

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