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Fahrradfahrer auf der A1 : Syrischer Flüchtling nutzt Autobahn als Fahrradweg

vom

Ein junger Syrer wollte zum Einkaufen mit dem Fahrrad über die Autobahn fahren. Die Polizei stoppte ihn.

Oldenburg/Holstein | Ein Flüchtling aus Syrien ist am Dienstag von einer Polizeistreife gestoppt worden, nachdem er auf der Autobahn A1 bei Oldenburg in Holstein mit einem Fahrrad unterwegs war.

Eine Streife der Bundespolizei fuhr auf der A1 in Richtung Süden. Zwischen den Ausfahrten Oldenburg-Nord und Oldenburg-Mitte sahen die Beamten auf der Gegenseite ein an die Leitplanke gelehntes Fahrrad.

Kurz dahinter sahen sie bei einer Böschung eine Person, die offensichtlich einem „menschlichen Bedürfnis“ nachkam. An der Abfahrt Oldenburg Mitte fuhren die Bundespolizisten ab, um den Fahrradfahrer anzuhalten. Als die Bundespolizisten eintrafen, stieg der Mann Anfang 30 gerade wieder auf sein Fahrrad.

Der junge Mann war ein Flüchtling aus Syrien, der gerade in Putlos untergebracht ist. Er erklärte den Beamten in einem Gemisch aus Deutsch und Englisch, dass er gerade Taschengeld erhalten habe. Er deutete auf seine zerschlissenen Schuhe und erklärte, er wolle sich Winterbekleidung kaufen.

Die Polizisten belehrten den Mann darüber, dass Fahrradfahren auf der Autobahn verboten ist. Der junge Syrer war einsichtig und wurde anschließend durch das Streifenfahrzeug der Landespolizei mit Blaulicht zur nächsten Ausfahrt begleitet.

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erstellt am 11.Nov.2015 | 12:59 Uhr

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