Synode war acht Jahre lang im Amt

Die letzte Sitzung ist morgen im Kloster Cismar

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07. Dezember 2017, 14:07 Uhr

An die Stätte ihrer Konstituierung kehrt die Synode des Kirchenkreises Ostholstein morgen (9. Dezember) um 10 Uhr zurück: Im Kloster Cismar beendet nach acht Jahren intensiver Arbeit das „Parlament“ der evangelisch-lutherischen Kirchenkreissynode ihre erste Wahlperiode nach der Fusion der Kirchenkreise Eutin und Oldenburg.

Die ursprünglich für sechs Jahre gewählte Synode war zur Angleichung der unterschiedlichen Wahlzeiten innerhalb der Nordkirche auf acht Jahre verlängert worden. In dieser Zeit haben die 88 Synodalen und die Pröpste von Eutin und Oldenburg einige Herausforderungen angepackt, effizientere Strukturen entwickelt und neue inhaltliche Schwerpunkte gesetzt. Präses Dr. Peter Wendt wird morgen auf diese Jahre zurückblicken, während die Pröpste Peter Barz (Eutin) und Dirk Süssenbach (Oldenburg) noch einmal das zu Ende gehende Jahr Revue passieren lassen und einen Ausblick auf 2018 geben.

Zu den wichtigsten Themen der vergangenen Jahre gehört die Entwicklung einer gemeinsamen Verwaltungsstruktur der vormaligen Propsteien von Eutin und Oldenburg. Es galt, die Kirche im ländlichen Raum und in den Städten zukunftsfähig für die demografische Entwicklung zu machen. Die Gründung eines Kindertagesstättenwerks und eine mit zusätzlichen Planstellen unterstützte Förderung der Tourismusseelsorge gehörten dazu. Das Motto „Kirche am frischen Wasser“ sollte die besondere Bedeutung unterstreichen, die dem Tourismus im Kirchenkreis zugemessen wird.

Neben dem Bericht der Pröpste ist eine neue Finanzsatzung ein zentraler Punkt auf der Tagesordnung. Anlass dafür waren Fehler bei der Verteilung von Geld für Kirchenkreis und Gemeinden in den Jahren 2015 bis 2017, die durch eine neue Finanzsatzung bereinigt werden sollen. Aus dem gleichen Grund sollen auch die Rücklagen des Kirchenkreises neu geordnet werden.

Eine weitere Beschlussvorlage betrifft den Haushalt 2018 inklusive des Pfarrstellenplans als auch der anderen Stellenpläne. Die ursprünglich geplante Abnahme der Jahresrechnung 2016 soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, da das Landesprüfungsamt seine Arbeit noch nicht beendet hat.

Im Kirchenkreis Ostholstein sind über 4000 Menschen ehrenamtlich tätig. Mit 850 Hauptamtlichen und einer Vielzahl weiterer hauptberuflich Tätiger in einzelnen Kirchengemeinden ist er auch ein bedeutender Arbeitgeber.

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