Svenja Lucas ist der große Rückhalt

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10. September 2013, 00:33 Uhr

Mit einem unerwar-tet deutlichen 21:8(12:6)-Sieg gegen den Oldenburger SV startete das neuformierte Frauenteam der HSG Eutin in die Handball-Kreisoberligasaison. Die überragende Spielerin auf dem Feld war HSG-Torhüterin Svenja Lucas.

Trainer Holger Edler musste den Weggang von Lynn Wittchow, Sarah Rosenkranz (beide Studium), Leonie Buggert und Isabel Engel (beide Auslandsaufenthalt) verkraften. Dafür rückten mit Sabrina Wagner (HSG II), Anna-Lena Pfaffinger (HSG Nienburg), Nathalie Storm (nach einer Pause) und Kajsa Slotos (Bremerhaven) vier Neuzugänge in den jungen Eutiner Kader nach.

Die Gäste bissen sich an der offensiven 6:0-Abwehr die Zähne aus. „Auch die Auswechslungen ab Mitte der Halbzeit brachten keinen Bruch ins Spiel“, berichtet Edler. Im Gegenteil: So habe sein Team das Tempo hochhalten können. Die Gastgeberinnen steigerten sich nach der Pause noch einmal. Svenja Lucas entschärfte mehrere freie Würfe, der
Eutiner Mittelblock ließ die Oldenburger Angreiferinnen um Neuzugang Ronja Beling nicht zur Entfaltung kommen. Während die Oldenburgerinnen an Svenja Lucas verzweifelten – sie ließ in den zweiten 30 Minuten nur zwei Gegentore zu – lief der Eutiner Angriff einen Tempogegenstoß nach dem anderen. Die Gäste hätten sich da oft nur mit harten Fouls wehren können, meinte Holger Edler. Für die HSG Eutin spielten Svenja Lucas und Janna Edler im Tor sowie Jelena Nowak (7/4), Alina Werner (4/2), Saskia Zirkel, Anna-Lena Pfaffinger (je 2), Malin Johannsen, Kajsa Slotos, Sandra Ude, Sabrina Wagner, Giulia Thomsen, Svenja Peters, Ellen Franke (je 1) und Carolin Wolff.

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