SV Malente benötigt Schützenhilfe

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31. Januar 2015, 11:18 Uhr

Die vorletzte Wettkampfrunde der Auflageschützen in der vor zwei Jahren neu geschaffenen Verbandsliga des Norddeutschen Schützenbundes brachte eine Vorentscheidung. Mit dem 10:0 des SV Hubertus Kiel über die SG Stuvenborn und dabei drei eingesetzten Startern, die 300 Ringe ablieferten, scheint klar, dass die Gegner Schellhorner Gilde und der SV Revensdorf dem Vorjahressieger wohl keinen Strich mehr durch die Rechnung machen können. Darauf allein müsste der Schützenverein Malente bauen, wenn er noch Meister werden will. Der satte 8:2-Erfolg über den SV Neumünster bringt den Ostholsteinern aber die Chance, Vizemeister zu werden.

„Mit dem SV Roland Bad Bramstedt erwartet uns allerdings am 22. Februar in Neumünster ein schwerer Brocken“, warnt Wolfgang Ayszoll. Bei einer Niederlage könnte erneut die Schellhorner Gilde Tabellenrang zwei erklimmen. Gegen Kiel und Stuvenborn wird das aber schwer.

Wolfgang Ayszoll strahlte über sein optimales Resultat von 300 Ringen. „Mehr geht nicht, am Ende der Serie wurde ich aber auch ein wenig nervös“, gestand er, denn neben sich hatte er vom SV Neumünster den starken Matthias Trabitzsch, der es auf 298 Ringe brachte und lange Zeit gleichauf lag. Kämpfen mussten bei drei Ringen Unterschied auch Jutta Jürgensen (298:295) und Werner Walter (295:292). Hans-Jürgen Machalke steuerte mit 286:282 zwei weitere Punkte bei. Pech hatte Cornelia Ried, die mit 293:294 Ringen denkbar knapp unterlag.

Bei den sieggewohnten Kielern brachten Wolfgang Siebuhr, Werner Petersen und Peter Weinrich die Höchstzahl von 300 Zählern zustande, auch Gerd Wörpel und Jens Christiansen vermochten sich mit jeweils 296 Zählern durchzusetzen.

In Fockbek wahrten die Schellhorner durch das 8:2 gegen Revensdorf ihre Ambitionen auf die Vizemeisterschaft. Derzeit stehen mit jeweils 2:6 Punkten die Bramstedter, der SV Revensdorf und die SG Stuvenborn auf den Abstiegsplätzen. Der Schlusstag in Neumünster und Bad Bramstedt verspricht also Spannung pur.

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