Fragebogen „Im Profil“ : Susanne Schwerk ist die neue Kirchenmusikerin in Malente

Susanne Schwerk hat sich den Profil-Fragen gestellt.
Susanne Schwerk hat sich den Profil-Fragen gestellt.

Die Kantorin und Organistin verrät, warum sie das Buch „Endlich Ben“ von Benjamin Melzer so beeindruckt hat.

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09. Februar 2021, 18:11 Uhr

Ihre Liebe zur Orgel war so groß, dass sie nach ihrem 1. Staatsexamen als Mathe- und Musiklehrerin in Flensburg ein weiteres Studium folgen ließ: In Herford studierte Susanne Schwerk (57) Kirchenmusik und machte das B-Examen. Dort lernte sie auch ihren Mann, den heutigen Plöner Kreiskantor Henrich Schwerk, kennen. Das Paar hat zwei erwachsene Kinder und lebt in Plön. Seit August ist die gebürtige Kappelnerin als Organistin und Kantorin für Malente und Neukirchen sowie die Kirchenregion Holsteinische Schweiz zuständig. Zuvor arbeitete sie in Altenholz bei Kiel. Dorthin war sie gezogen, um ihren Vater versorgen zu können.

Weiterlesen: Susanne Schwerk motiviert ihre Chöre trotz Corona zum Singen

Wenn sie könnte, würde Susanne Schwerk Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel gern einige Fragen stellen.
Andreas Diekötter
Wenn sie könnte, würde Susanne Schwerk Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel gern einige Fragen stellen.

Welches Buch lesen Sie gerade?
„Als die Tauben verschwanden“ von Sofi Oksanen.
Welches Buch hat Sie am meisten beeindruckt?
Zuletzt: „Endlich Ben“ von Benjamin Melzer, weil er viele Erlebnisse schildert, die denen unseres transidenten Sohns ähneln (ihr Sohn kam als Mädchen zur Welt).
Lieblingsurlaubsort?
Ich bin gerne an der Nord- oder Ostsee, zum Beispiel in Hohwacht.
Wo würden Sie gerne einmal hinreisen?
Ich möchte gern wieder ins Baltikum. In Altenholz gab es eine Städtepartnerschaft mit Paldiski in Estland, deshalb war ich schon mal dort.
Wo ist der schönste Fleck in der Holsteinischen Schweiz?
An den Seen, etwa auf der Prinzeninsel am Großen Plöner See.
Mit wem möchten Sie einmal zusammen frühstücken?
Mit Sting.
Was sammeln Sie?
Noten.
Ihr Lieblingsessen?
Ich mag gerne Kartoffelgerichte.
Ihre Lieblingsmusik?
Da gibt es viele: Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach oder Georg Friedrich Händel, aber auch zeitgenössische Musik, etwa Sting oder Arvo Pärt.
Ihre Lieblingsfarbe?
Blau.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?
Wenn ich es schaffe, werkelt ich im Garten, lese sehr viel und singe in anderen Chören.
Was waren Ihre Lieblingsfächer in der Schule?
Musik, Französisch und Mathematik.
Wer ist Ihr Lieblings-TV-Kommissar?
Den Tatort aus Münster finde ich super, der Humor ist köstlich.
In welches Jahrhundert würden Sie gerne eine Zeitreise machen?
In die Zeit von Bach und Händel, also ins 18. Jahrhundert. Die würde ich gerne live erleben und fragen, warum sie manches so gespielt haben.
Sie bekommen 1000 Euro und müssen sie sofort ausgeben: Wofür?
Für Musik: Ich würde Solo-Künstler dazubuchen und ein schönes Konzert in der Kirche veranstalten.
Was ist Ihr Lieblingsfußballverein?
Ich kann nur sagen, dass Braunschweig der Lieblingsverein meines Mannes ist – das bekomme ich hautnah mit.
Was war Ihre erste Schallplatte?
Die hat mir mein Geigenlehrer geschenkt. Das war eine LP mit Violinenkonzerten von Johann Sebastian Bach, gespielt von David und Igor Oistrach.
Was wäre Ihr Traumberuf?
Den habe ich gefunden.
Was würden Sie gerne können?
Ich bedaure, dass ich nicht gelernt habe zu segeln.
Was verstehen Sie an anderen Menschen nicht?
Ich verstehe bei manchen Menschen nicht die Intoleranz, die Respektlosigkeit oder den Hass.
Bei welchem historischen Ereignis wären Sie gerne Augenzeugin gewesen?
Bei der singenden Revolution im Baltikum, als eine 700 Kilometer lange Menschenkette gebildet und eine Viertelstunde für den Frieden geschwiegen wurde.
Welche Rolle würden Sie gerne in einem Theaterstück spielen?
Keine. Ich würde lieber Regie führen.
„Wenn ich einen Tag in Berlin regieren dürfte...“
... würde ich mich für eine gute kulturelle Bildung einsetzen.
Welche drei Sachen würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Ein Klavier, ein Buch und zur Sicherheit Wasser.
Wenn Sie ein Tier wären, welches am liebsten?
Ein Hund.
Wovon haben wir Sie gerade abgehalten?
Vom Schneefegen.

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