Surfer auf dem Großen Pönitzer See tödlich verunglückt

shz.de von
03. Juli 2017, 14:02 Uhr

73-Jähriger starb im See



Ein 73-Jähriger aus Ostholstein ist Sonntagabend bei einem Ausflug mit seinem Surfbrett auf dem Pönitzer See gestorben. Nach Darstellung der Polizei war der Mann gemeinsam mit einem Bekannten auf dem Großen Pönitzer See zum Surfen, beide hätten von Zeit zu Zeit Blickkontakt gehabt. Der Bekannte habe nach einiger Zeit das Wasser verlassen und später einen gemeinsamen Freund informiert, als der 73-Jährige nicht mehr zurückkam. Der Freund habe zunächst mit einem Fahrrad, anschließend mit seinem eigenen Surfbrett die Suche aufgenommen und den Vermissten etwa zehn Meter vom Ufer leblos im Wasser treibend gefunden. Er habe den Leichnam an Land gebracht, ein Notarzt den Tod festgestellt. Rund 50 Einsatzkräfte mit zwei Booten und etlichen Fahrzeugen – die Freiwilligen Feuerwehren aus Pönitz, Haffkrug und Gleschendorf sowie die Tauchergruppe der Johanniter Unfallhilfe aus Eutin, Polizei und Rettungsdienst aus Timmendorfer Strand – waren nach Eingang einer Vermisstenmeldung zur Klingberger Badeanstalt gekommen, brauchten aber nicht mehr tätig zu werden.

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