zur Navigation springen

Süseler rühren Werbetrommel für Breitbandanschluss

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 15.Jun.2016 | 12:28 Uhr

Die Zeit wird knapp in Süsel. Um die Chance auf schnelleres Internet nicht zu verpassen, müssen sich 60 Prozent der Haushalte – 305 an der Zahl – bis zum 15. Juli für einen Glasfaserkabel-Anschluss der Stadtwerke Eutin entschieden haben.

Die bisherigen Anschlüsse der Telekom – analog und ISDN – sollen bis 2018 außer Dienst gestellt werden, erklärte Dorfvorsteher Alfred Neumann gestern bei einem Pressetermin am Rathaus. „Die Telekom zieht sich aus dem Ortsbereich Süsel zurück“, sagte Neumann.

Die Schwäche der jetzigen Leitung: Das Datenvolumen pro Haushalt sei derzeit begrenzt auf fünf bis sechs Gigabyte. Auch Schüler Yannic Lindemann (13) appelliert an die Vernunft der Süseler: „Mein Vater ist selbstständiger Steuerberater und braucht das Internet für seine Arbeit“, erklärt Yannic. „Wenn ich dann noch im Schul-Netz bin, zieht das so viel Datenvolumen, dass wir beide nicht mehr arbeiten können.“ Auch für ortsansässige Unternehmen sei schnelles Internet unverzichtbar, , sagt die stellvertretende Bürgermeisterin Swantje Meininghaus. Grafikerin Birte Marschall bestätigte: „Ich werde nicht weiterarbeiten können, wenn es keine ausreichende Internetverbindung gibt.“ Wer sich bis Mitte Juli für einen Glasfaserkabelanschluss entscheidet, spart die 800 Euro Anschlussgebühr im Falle eines Ausbaus, so Meininghaus. Für alle Süseler, die Fragen zum Thema Glasfaserkabel haben, bieten die Stadtwerke Eutin Informationsveranstaltungen am 4. und 11. Juli von 15 bis 18 Uhr im Rathaus Süsel an. Und auch der Dorfvorstand lädt alle Interessierten am 4. Juli ab 18 Uhr ins Rathaus Süsel zum Gespräch.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen