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Ostholsteiner Anzeiger

23. Juli 2017 | 18:33 Uhr

Süsel schafft 15 weitere Kita-Plätze

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Gemeinde reagiert auf erhöhten Bedarf an Kinderbetreuung / In der Grundschule in Süsel sollen zwei Klassenräume umgebaut werden

Die Gemeinde Süsel reagiert auf Anmeldezahlen für Kinderbetreuung und schafft eine zusätzliche, altersgemischte Gruppe von 15 Kindern im „Nesthäkchen“ in Süsel. Nach entsprechendem Grundsatzbeschluss in den Ausschüssen erfuhr die Gemeindevertretung gestern Abend im Vereinsheim der Schützen in Groß Meinsdorf, dass für die neue Gruppe in der Schule in Süsel zwei Klassenräume umgebaut werden sollen, weil der erste Plan – ein Klassenraum und ein Durchbruch zur angebauten Kita „Nesthäkchen“ – nicht genehmigt worden sei.

Ein Wermutstropfen: Selbst bei schnellstem Genehmigungsverfahren werde der Umbau nicht vor September, vielleicht erst im Oktober fertig, sagte Bürgermeister Holger Reinholdt (FWS). Die Gruppe werde trotzdem wie geplant im August gebildet und für die ersten Monate in der Kita in Bujendorf untergebracht. Diese Zwischenlösung habe der Kreis genehmigt. Für die Kitas in der Gemeinde waren
15 Anmeldungen mehr erfolgt, als es Plätze gab: acht Kinder unter drei Jahren und sieben über drei.

Eine betroffene Mutter von zwei Kindern aus Ekelsdorf kritisierte, dass sich die Gemeinde nicht intensiv genug um eine zeitgerechte Lösung bemüht habe und den kleinen Kindern eine unzumutbare Behandlung durch die ständigen Ortswechsel drohten. Das sei wieder einmal durch die Bürokratie in die Länge gezogen worden, stellte Adrianus Boonekamp (CDU) fest, und Silke Hüttmann vom Kinderschutzbund betonte, dass es für die Kinder keinen Wechsel beim Betreuungspersonal, sondern nur von Bujendorf nach Süsel geben werde.

Einmütig beschlossen die Gemeindevertreter die Aufstellung von zwei Bebauungsplänen: Mit einer Gegenstimme die Nummer 19, die in Groß Meinsdorf etwa 18 Bauplätze für Einfamilienhäuser auf einer Wiese zwischen Karl-Hamann-Straße und Eutiner Landstraße in Anbindung ermöglicht, und einstimmig die Nummer 42, mit der etwa 14 Grundstücke an der Bujendorfer Landstraße zwischen Ort und Anschottredder ausgewiesen werden. Per Änderungsbeschluss wurde außerdem eine kleine Erweiterung in Broderdammskamp beschlossen.

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erstellt am 29.Jun.2017 | 12:06 Uhr

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