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Stühlerücken im Aufsichtsrat der Stadtwerke Eutin GmbH

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Stadtvertreter werden in ihrer nächsten Sitzung am Mittwoch, 25. September, einige Personalentscheidungen für städtische Unternehmen treffen. Dabei zeichnet sich ein Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrates bei der Stadtwerke Eutin GmbH ab: Die bisherige Vorsitzende Elgin Lohse (CDU) ist von ihrer Fraktion nicht wieder nominiert worden.

Dem Aufsichtsrat der Stadtwerke gehören satzungsgemäß vier Stadtvertreter an, ihre Plätze werden nach jeder Kommunalwahl neu besetzt. Für die SPD soll Mathias Lippisch diese Aufgabe weiter wahrnehmen, auch die FDP setzt mit Jens-Uwe Dankert auf Kontinuität. Die Grünen, für die bisher Eike Diller im Aufsichtsrat tätig war, haben jetzt Jürgen Stange nominiert.

Spannend machte es die CDU: Während die anderen drei vorschlagsberechtigten Fraktionen ihre Kandidaten bereits zu Monatsbeginn im Hauptausschuss vorstellten, fiel bei der Union die intern umstrittene Entscheidung erst jüngst. Dabei setzte sich der neue Stadtvertreter Olaf Schmidt gegen Elgin Lohse durch, die seit sieben Jahren den Aufsichtsrat führte.

Den Vorsitz des Aufsichtsrates bestimmen dessen acht Mitglieder selber. Neben den vier Politikern gehören dem Gremium vier externe Sachverständige an; sie waren zuletzt 2011 für vier Jahre gewählt worden. Diese Aufgabe erfüllen der Eutiner Bilanzbuchhalter Tom-Henry Machoy (FWE), Wolfgang Meier (Geschäftsführer der Energieversorgung Limburg GmbH), Thomas Richter (Steuerberater in Kaltenkirchen) sowie Reimer Tewes (Unternehmensberater in Kiel) bestätigt. Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates ist derzeit Mathias Lippisch (SPD).

Neu gegründet wurde von der Stadt im August die Landesgartenschau Eutin 2016 GmbH. Die gemeinnützige Gesellschaft soll die Gartenschau organisieren; als nebenamtliche Geschäftsführer wurden Bauamtsleiter Bernd Rubelt und Andreas Lietzke, der Finanzchef im Rathaus, offiziell bestellt.

In den neunköpfigen Aufsichtsrat sollen Matthias Rachfahl (CDU), Caroline Busse (SPD), Monika Obieray (Grüne) und Margret Möller (FDP) vier der fünf für Stadtvertreter reservierten Plätze einnehmen. Offen ist noch, ob auch die FWE einen Vertreter entsenden will. Das von Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz geführte Gremium umfasst auch zwei Repräsentanten des Landes und einen des Gartenbauverbandes Nord.

Die Stadtvertretung tagt ab 18 Uhr im Kreishaus. Auf der Tagesordnung stehen Anträge zu den Themen Feuerwehrhaus, Hotel und Wisser-Schule. Zu Beginn gibt es eine Einwohnerfragestunde.

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erstellt am 18.Sep.2013 | 00:32 Uhr

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