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Studt: Leere Kasernen jetzt ein Standortvorteil

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Flüchtlingsstrom nach Schleswig-Holstein bleibt auch nach den verschärften Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze groß. „Wir verzeichnen im Moment durchschnittlich 400 neue Flüchtlinge pro Tag in den Erstaufnahmestellen. Hinzu kommen mindestens noch mal so viele, die nach Skandinavien weiterreisen wollten“, sagt Innenminister Stefan Studt (SPD) im Interview mit unserer Zeitung.

Am Wochenende zogen die ersten Flüchtlinge in das Schloss Salzau ein, auch in Wentorf bei Hamburg wurde eine Unterkunft mit 300 Plätzen eingerichtet. Studt betonte nochmals, dass keine Beschlagnahmen geplant seien, um Platz für Flüchtlingseinrichtungen zu schaffen. „Das wollen wir nicht machen. Der Wohnraum ist nicht das größte Problem. Es erweist sich jetzt als Vorteil, dass Schleswig-Holstein viele leerstehende Kasernen hat“, erklärte er. Das Land schaue zudem gezielt nach Messehallen oder beheizbaren Traglufthallen. „Denn die Belegung von Sporthallen ist für mich nur ultima ratio. Im Ernstfall wäre aber auch die jedem Zelt im Winter vorzuziehen“, so Studt. Interview Seite 13

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erstellt am 27.Sep.2015 | 18:12 Uhr

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