Studenten-Wohnungen in der Warteschleife

Der Haß-Speicher am Schwedendamm.
Der Haß-Speicher am Schwedendamm.

Haß-Speicher: Investor berichtet von einem dreiviertel Jahr Verzögerung, will aber ab Spätsommer umbauen

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24. Juni 2015, 15:22 Uhr

Bereits vor einem Jahr hieß es: „Im August legen wird los“. Die ersten Studenten sollten in diesem Frühjahr im alten, unter Denkmalschutz stehenden Haß-Speicher am Schwedendamm einziehen können. Das ist nichts geworden. Wie geht es nun weiter mit den 60 geplanten Studentenwohnungen?

Der Berliner Investor Dr. Ralph Hunklinger von der Coastline Real Estate GmbH räumt mit Gerüchten auf, das Gebäude sei inzwischen an einen anderen Käufer übergegangen. Medien hatten darüber berichtet. Hunklinger: „Das stimmt nicht, der Haß-Speicher befindet sich nach wie vor in unserer Projektierung.“ Sanierungsarbeiten am Dach hätten für eine zeitliche Verzögerung von einem dreiviertel Jahr gesorgt. Da das Dach undicht war, habe man das Gebäude in der Zwischenzeit trocknen lassen müssen. Nun soll es weitergehen: „Wir stecken in den letzten Zügen des Bauantrags und stimmen uns in den Details mit dem Bürgermeister ab“, erklärt Hunklinger. Auch eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung sei bereits erteilt worden. Läuft alles nach Plan, kann der Umbau im Spätsommer beginnen. „Erste Studenten könnten eventuell bereits ab dem Sommersemester 2016 einziehen, aber richtig losgehen wird es zum Wintersemester 2016/2017“, prognostiziert der Investor.

Das als Haß-Speicher bekannte Gebäude an der Grenze zwischen Ost- und Westufer soll für 60 Apartments vorwiegend für Studenten hergerichtet werden. Ausgestattet sein sollen die Wohnungen mit Einbauküche und Duschbad, zudem soll es im Keller einen Fahrradabstellraum und einen Waschraum mit Trocknern geben. Vorgaben machten zudem eine barrierefreie Ausstattung im Erdgeschoss notwendig, so Hunklinger.

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