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Ostholsteiner Anzeiger

19. November 2017 | 06:14 Uhr

Strukturänderung beschlossen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Unternehmensverbandes Ostholstein/Plön wird neben dem Vorstand jetzt durch ein Präsidium geführt

Recht geräusch- und umstandslos ging eine wichtige Strukturänderung des Unternehmensverbandes Ostholstein/Plön auf dessen Jahreshauptversammlung am vergangenen Donnerstag in der Zentrale der Volksbank Ostholstein-Plön in Lensahn vor sich. Einstimmig beschlossen wurde eine Satzungsänderung, nach der der Verband in Zukunft sowohl von einem neu zu besetzenden Präsidium als auch von einem Vorstand geführt wird.

Der bislang zwölfköpfige Vorstand soll dazu in nächster Zeit auf 14 Mitglieder erweitert werden, das noch zu benennende Präsidium soll aus drei Personen bestehen, wie Geschäftsführer Eberhard Rauch ausführte. Eine solche Einrichtung sei nötig, um eine effektivere Verwaltungsarbeit zu leisten. Sie habe sich bereits bei anderen Verbänden bewährt.

Der amtierende Vorstand wurde für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt; lediglich Holger Klindwort schied auf eigenen Wunsch aus. Für ihn wurde Rolf Fischer, Geschäftsführer einer Plöner Dachtechnik-Firma, in den Vorstand berufen. Nach den obligatorischen Berichten der Kassenprüfung wurden Vorstand und Geschäftsführung entlastet. Der amtierende Geschäftsführer Eberhard Rauch (kl. Foto) kündigte im Rahmen dieser Jahreshauptversammlung allerdings an, sein Amt im kommenden Jahr niederlegen zu wollen und bat um Bewerbungen für seine Nachfolge.

An die Tagung schloss sich ein Empfang an, in dessen Rahmen der Vorstandsvorsitzende Werner Süß Bilanz zog und auch mit Kritik an der aktuellen Politik nicht sparte. Unter anderem beklagte er, dass die Probleme mittelständischer Unternehmen von der Politik nicht ihrer Bedeutung für das Gemeinwesen gemäß wahrgenommen würden.

Als Gastrednerin kam – neben Kreispräsident Ulrich Rüder – die Präsidentin des Landesrechnungshofes zu Wort. Dr. Gaby Schäfer (kl. Foto) stellte in ihrem Vortrag die Haushaltssituation des Landes dar. Sie zeichnete ein wenig positives Bild von der aktuellen Lage: Zwar seien derzeit Einnahmesteigerungen von 2,9 Milliarden Euro zu verzeichnen, denen aber ein Investitionsstau von über 40 Milliarden Euro gegenüberstünde.

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